Aldenhoven - Kontaktbörse der örtlichen Unternehmen

Kontaktbörse der örtlichen Unternehmen

Von: ptj
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Angeregtes „Get together“ ist Ziel der zukünftig regelmäßig ausgerichteten Unternehmertage in Aldenhoven. Foto: Jagodzinska

Aldenhoven. Das „Get together“, nämlich der angeregte Austausch zwischen den örtlichen Unternehmern, stand im Vordergrund des ersten, gut besuchten Unternehmertages der Gemeinde Aldenhoven, der unter der Überschrift „Aldenhovens Unternehmer im Gespräch“ stand.

Deshalb lag es dem Ideengeber, Bürgermeister Ralf Claßen, am Herzen, „das Programm im Veranstaltungszentrum Aldenhoven sehr schlank zu halten“.

Ein ausführliches Grußwort, in dem er die Chancen Aldenhovens detailliert herausstellte, wollte er sich zur Premiere dennoch nicht nehmen lassen, versprach aber eine kürzere Ansprache bei Folgeveranstaltungen. Zusammengefasst biete Aldenhoven für Unternehmer und Mitarbeiter und ihre jeweiligen Familien als Lebensmittelpunkt und Firmensitz einen hervorragenden Standort mit vielen Vorteilen. „Alles, was man braucht ist da, und mehr. Ich möchte heute dafür werben, dass wir darauf aufbauen und Aldenhoven gemeinsam weiter entwickeln und optimieren.“

Zusätzlich zu seinen Attributen familien- und seniorenfreundlich solle Aldenhoven unternehmerfreundlich werden. Dabei stehe nicht nur der Kreis mit seinen Experten und seinem Know-how gern zur Seite. Auch „in der Gemeindeverwaltung werden Sie in Zukunft einen verlässlichen Partner finden, der Ihre Fragen kompetent und zeitnah beantwortet, in welcher der Begriff unbürokratisch kein Fremdwort mehr darstellt“, versprach der erste Bürger.

Natürlich soll der Unternehmertag, im Übrigen kräftig unterstützt von der Sparkasse Düren, „kein Einzelevent werden, sondern ein Forum für regelmäßigen Austausch“.

Einnahmenseite verbessern

Als Ehrengast deutete Landrat Wolfgang Spelthahn auf die angespannte Finanzsituation des Kreises hin, bedingt durch die „untypische Situation für den ländlichen Raum“. Er nannte Ausgaben von 82 Prozent für soziale Daseinsfürsorge „mit stark steigender Tendenz“ und die einzige Möglichkeit zur Gegensteuerung, nämlich, die „Einnahmeseite zu verbessern“. Dafür seien Menschen vonnöten, „die bereit sind, etwas zu wagen, zu riskieren, zu investieren“, das Wesensmerkmal des Unternehmertums.

Spelthahn betonte die gemeinsame Aufgabe von Kreis und örtlichen Unternehmern, „Potenzialverfahren durchzuführen“. Beispielhaft nannte er das große Vorzeigeprodukt „Campus Aldenhoven“. Der Kreis habe seinen „Irrweg“, nämlich zu einer profitorientierten Wirtschaftsförderungsgesellschaft, inzwischen korrigiert. Die Wirtschaftsförderung steht nunmehr auf vier Säulen: der Existenzgründerberatung, der Weiterentwicklung der Unternehmen, der Akquise von Fachleuten und mehr Fördermitteln.

Klug beraten sei derjenige, der regionale Netzwerkarbeit betreibe. „Wir versuchen alles, was uns im Rahmen der Gesetze möglich ist, Ihnen die Arbeit zu erleichtern“, lautete seine Zusage. Ausdrücklich bat er um „sachlich dargestellte Kritik“, mit deren Hilfe sich der Kreis neu ausrichten und orientieren könne.

Für das musikalische, klassisch-romantische Rahmenprogramm mit Querflöten und Piano sorgten Musikschulleiterin Birgit Bergk und ihre Kinder Andrea und Thorsten. Pianist Lorenzo Celluci untermalte das tatsächlich sehr angeregte „Get together“ zu Fingerfood und Getränken der Jülicher Cateringfirma Plantikow Event.

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