Konditionelle Defizite: FC Rurdorf kassiert 0:3-Schlappe

Von: hfs.
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Klar und verdienst verlor der FC Rurdorf – am Ball Simon Braun die Partie gegen den Türkischen SV Düren. Foto: Kròl

Jülich. Dass die 0:3-Niederlage gegen den Türkischen SV Düren völlig verdient war, darüber ließ Rurdorfs Trainer Werner Schönen keinen Zweifel.

„Aufgrund der zweiten Halbzeit geht das Ergebnis in Ordnung. Der TSV war eindeutig die bessere Mannschaft.“ Kurz und knapp analysierte der FC-Coach die 90 Minuten, in denen sich seiner Mannschaft lediglich in der ersten Hälfte neben dem optisch etwas überlegenen Spiel auch zweimal die Möglichkeit geboten habe, ein Tor zu machen. „Aber wir haben es nicht gemacht, und das wurde natürlich bestraft. Es fehlte einfach die Konsequenz beim Abschluss.“

Die zeigten dann die Dürener nach der Pause. Da trafen sie dreimal, hätten auch noch höher in Führung gehen müssen. Denn neben einem verschossenen Elfmeter – den setzte Tugay Sahin neben dem Pfosten – hatten sie drei weitere gute Chancen. „Es hätten mehr Tore für uns fallen müssen. Aber ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.

Mit unserem Sieg haben wir die Heimniederlage mit dem gleichen Ergebnis wieder gut gemacht“, freute sich TSV-Geschäftsführer Zeki Polat. Nicht zuletzt auch deshalb, weil das neu ausgegeben Saisonziel von Platz 2 in den noch verbleibenden drei Saisonspielen erreichbar sei.

Für Werner Schönen war die Niederlage auch darauf zurück zu führen, dass bei einigen Spielern deutliche Konditionsdefizite auftraten. „Das war in der zweiten Halbzeit unübersehbar. Aber wenn man zu wenig trainiert, kann man in der Kreisliga A auch nicht über 90 Minuten bestehen“, bemängelte er. Er setzt darauf, dass der FCR am kommenden Sonntag bei der SG Vossenack-Hürtgen punkten wird. „Nicht zuletzt auch deshalb, um der Salingia aus Barmen im Kampf um den Ligaerhalt etwas Schützenhilfe zu geben“, hebt Schönen hervor.

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