Kommunale „Stütze” vom Land

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Jülicher Land. Wenn es um das Konjunkturpaket II der Bundesregierung geht, dann haben seit Dienstag die hiesigen fünf Kommunen Planungssicherheit. Landesinnenminister Dr. Ingo Wolf nannte konkrete Zahlen, die in die Investitionsschwerpunkte „Bildung und Infrastruktur” fließen.

„Unser Schwerpunkt liegt eindeutig in der Sanierung des Schulzentrums”, sagte Beigeordneter Jürgen Frantzen in Titz. Dabei ist konkret an eine Verbesserung des Brandschutzes und an energetische Maßnahmen gedacht. „Aber wir überlegen auch, unser Rathaus behindertengerecht zu gestalten”, denken die Titzer zum Beispiel an die Installation eines Aufzugs.

Insgesamt stehen der Landgemeinde rund 750.000 Euro zur Verfügung. Was Aldenhoven mit 1,4 Millionen Euro machen wird, darüber gibt es noch keine Entscheidungen. „Wir haben einige Projekte angedacht, aber es besteht noch Beratungsbedarf”, sagt Dezernent und Leiter der Kämmerei, Michael Ossenkopp. Ähnlich äußerte sich Paul Jongen als Leiter des Indener Finanzwesens. „Wir denken in erster Linie an Energie-Einsparungen”, weist er zum Beispiel auf Maßnahmen an der Hauptschule hin. Aber konkrete Beschlüsse über die Verwendung von den 580.000 Euro seien noch nicht gefasst worden.

Dass ein Teil der rund 1,3 Millionen Euro ebenfalls in energetische Maßnahmen an den Schulen gesteckt werden, könnte sich Linnichs Kämmerer Hans-Josef Corsten vorstellen. „Da wir jetzt über die genaue Zahl verfügen, werden die Beratungen entsprechend forciert”, meinte er auf Anfrage. Und Corsten bringt in diesem Zusammenhang auch die notwendige Sanierung des Hallenbades ins Gespräch.

Andreas Prömpers kann bei der Stadt Jülich über knapp vier Millionen Euro „nachdenken”. „Wir haben im Vorfeld schon einen Maßnahmenkatalog aufgestellt”, nennt der Jülicher Kämmerer zum Beispiel die PCB-Sanierung am Gymnasium Zitadelle, Maßnahmen bei der Realschule oder aber Grundsanierungen an anderen Schulen. „Jetzt muss die Politik entscheiden”, sagt Prömpers.
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