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Kommentiert: „Krisen-Ampel“ ab ins Schwarzbuch!

Ein Kommentar von Volker Uerlings

Die „Krisenkreuzung Königshäuschen“ auf der B56 vor den Toren Koslars sorgte über Monate für Schlagzeilen.

Den Inhalt hatte ein Gremium geliefert, das zuvor kaum jemand kannte: die „überörtliche Unfallkommission“. Vertreter mehrerer Behörden kommen hier zusammen und suchen Lösungen, wenn sich an bestimmten Punkten im Straßenverkehr schwere Unfälle häufen. Das ist selbstredend ausgesprochen sinnvoll.

Da war von Gefahr im Verzug die Rede, die Unfallhäufungsstelle müsse schleunigst entschärft werden. Wir erinnern uns: Mehrere schwere Unfälle in einem Jahr gab es nahe Königshäuschen zuletzt 2011. Die Kommission stellte Ende 2013 Handlungsbedarf fest. Die Ampel-Lösung soll es nun im März 2016 geben – nach über fünf Jahren? Und passgenau ein halbes Jahr, bevor die Ortsumgehung Koslar fertig wird und Verkehrsströme auch am „Brennpunkt“ deutlich reduziert (60%)!?

Von Gefahr in Verzug zu Lösung verschlafen: Die behördliche Begründung liegt irgendwo zwischen zu wenig Personal und zu viel zu tun. Das ist aber vergleichbar mit dem Lebensretter, der dem Ertrinkenden mit Verweis auf die tarifliche Arbeitszeit einen schönen Tag wünscht. Hier stellt sich die Frage, ob das noch Inkompetenz oder schon Verarschung ist. Empfehlung: Mit Inbetriebnahme der Ampel automatisch den Bund der Steuerzahler benachrichtigen und die Aufnahme als unsinnige Doppelinvestition im nächsten „Schwarzbuch“ beantragen!

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