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Kommentiert: Jülich setzt ein Zeichen

Ein Kommentar von Volker Uerlings

Drei Tage nach den schrecklichen Terroranschlägen von Paris gab es schon ein bisschen Unsicherheit:

Wirken sich die Anschläge, zu denen sich der „IS“ bekannt hat, auf die Hilfsbereitschaft der deutschen Zivilgesellschaft in der Flüchtlingsfrage aus? Die Bürgerinfo zum Camp für 1000 Menschen auf der Merscher Höhe gab eine unmissverständliche Antwort: Hier nicht. Es gab keine unsachliche Äußerung. Großartig!

Dazu haben deutliche Eingangsworte des „Moderators mit Migrationshintergrund“ (Cengiz Yildirim/O-Ton) und von Bürgermeister Fuchs sicher beigetragen. Ein paar rechte „Beobachter“ waren vor Ort und zogen irgendwann ab. Eine große Mehrheit hatte mit App­laus und Fragen ihre Position klar gemacht. Viele Jülicher(-innen) wollen helfen – und nicht in abendländische Untergangsgesänge einstimmen.

Diese Veranstaltung hat ein Zeichen gesetzt. Chapeau!

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