Können und mitreißende Spielfreude

Von: René Blanche
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Der erste Auftritt war ein Erfolg: Mary Asatryan erhielt am Ende sogar Blumen aus der Zuhörerschaft. Foto: Blanche

Jülich. Über ein ganz besonderes Konzerterlebnis konnten sich kürzlich die zahlreichen Besucher im Kammermusiksaal der Musikschule freuen, als die zwölfjährige Pianistin Mary Asatryan ihr erstes öffentliches Konzert gab.

„Mary spielt heute für Sie“, so die einführenden Worte ihrer Lehrerin Melani Becker, „ausschließlich jene Stücke, die ihr selbst auch sehr gefallen.“ Seit drei Jahren bereits ist die kleine Pianistin, deren Eltern aus Armenien stammen, Schülerin an der Musikschule Jülich.

Und so fanden sich auch Stücke armenischer Komponisten wie Aram Chatchaturian und Arno Babadjarian in Marys Repertoire wieder, das sie im Rahmen ihres gut einstündigen Solokonzerts mit erstaunlichem Können und mitreißender Spielfreude darbrachte. Ihr absoluter Lieblingskomponist, verriet Lehrerin Becker, sei jedoch der Bretone Yann Tiersen, dessen Filmmusik aus dem vielfach preisgekrönten Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ sicher noch dem einen oder anderen Zuhörer im Ohr klang.

Geschmack getroffen

Für echte Gänsehaut unter den musikbegeisterten Zuhörern sorgte allerdings das Stück „Una Mattina“ von Ludovico Einaudi. Selbiges untermalt musikalisch eine ganz besonders emotionale Stelle in dem Film „Ziemlich beste Freunde“. Mit langanhaltendem sowie besonders herzlichem Applaus bekundete das Auditorium die Tatsache, dass Mary Asatryan mit ihrer Stückauswahl nicht nur ihre eigenen Lieblinge vorgetragen, sondern auch sehr den Geschmack der Zuhörer getroffen hat, die sich zum Teil sogar mit Blumen für das beeindruckende Spiel der kleinen Pianistin bedankten.

Am kommenden Samstag nimmt Mary Asatryan am Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in der Musikschule Aachen (Blücherplatz 43) teil, und zahlreiche Gäste ihres Solokonzerts versprachen noch am selben Abend, Mary dort zu besuchen, um vor Ort die Daumen zu drücken.

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