Kölns U21 siegt mit 3:2 gegen Wegberg/Beeck

Von: hfs.
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Auch wenn sich in dieser Spielszene eine 3:3-Situation ergibt, am Ende hatten die Kölner gewonnen. Foto: hfs.

Barmen. Mit einem knappen, aber am Ende verdienten 3:2-Sieg setzte sich beim ersten Einlagespiel um den Salingia-Cup in Barmen die U 21-Mannschaft des 1.FC Köln gegen den FC Wegberg/Beeck durch.

Gut 300 Zuschauer verfolgten die von einem guten Schiedsrichtergespann mit Jan Sauerbier, Michael Ohligschläger und Martin Tietze geleitete Paarung, in der sich beide Seiten, was Einsatz und Kampfgeist anbelangt, nichts schenkten. Besonders der Neu-Regionalligist Wegberg/Beeck setzte im ersten Durchgang die Akzente, was sich nicht nur am 4:1-Eckenverhältnis für die Mannschaft von Trainer Fridel Henßen bemerkbar machte.

Während die Kölner nur durch gelegentliche schnelle Konter für etwas Aufregung im Strafraum des Gegners sorgten, kam Wegberg/Beeck, immer angetrieben von einem sehr gut aufgelegten Danny Richter, in der Offensive zu guten Tormöglichkeiten. Richter zeigte sich besonders in der 40. Spielminute als treffsicher, als er einen Freistoß zum 1:0 in die Maschen von Kölns Keeper setzte. Doch im Gegenzug war die Führung dahin. Ein schneller Angriff führte zum Ballbesitz durch Lukas Scepanik, der flach zum 1:1 einschoss.

„Die Gegentore hätten nicht sein müssen, da waren wir in der Abwehr nicht organisiert genug“, bemerkte Friedel Henßen nach dem Schlusspfiff und sprach auch die Tore 2 und 3 an, die seine Mannschaft im zweiten Durchgang kassierte. Hatte Wegberg/Beecks Mannschaftsführer in der 52. Minute mit einem herrlichen Freistoß in den Winkel – Kölns Torhüter war machtlos – die 2:1-Führung markiert, war es Kölns auffälligster Spieler Roman Golobart, der eine Unsicherheit der Abwehr des Gegners ausnutzte, zum 2:2 (58.) traf. Und noch ehe der Regionalligist sich richtig „sortiert“ hatte, traf Günter Mabanza (64.) zum 3:2.

Trotz der Niederlage war Henßen nicht unzufrieden. „Wir haben gut mitgehalten, und in Anbetracht der Tatsache, dass wir erst zwei Wochen im Training sind, bin ich zufrieden“, lobte er insbesondere Danny Richter.

Kölns Coach Martin Heck wollte keinen Akteur hervorheben. „Wir sind noch nicht eingespielt“, meinte er, befand den Sieg aber als gerechtfertigt. Sein Co-Übungsleiter, Patrick Helmes hatte sich während des Spiels unter einem Basecap „versteckt“ und wurde erst nach dem Abpfiff von dem einen oder anderen Autogramjäger entdeckt. Ansonsten unterhielt sich der Ex-Profi mit Kölner Fans, von denen nicht wenige die Barmener Sportanlage bevölkerten. Den Anstoß zum ersten Einlagespiel hatte Schirmherr und Landtagsabgeordneter Peter Münstermann (SPD) getätigt, ehe er sich in den Urlaub verabschiedete.

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