Inden - Knappe Niederlage und ein hoher Sieg für Pankratius-Sportschützen

Knappe Niederlage und ein hoher Sieg für Pankratius-Sportschützen

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Für die Pankratius-Sportschützen Inden/Altdorf schießen an Stand 1. Samira Huard, an 3 Lara Heiden, an 5. Nils Schumacher, an 7. Saskia Lüssem und an Stand 9 Yasmuna Schins.

Inden. Lange hatten die Schützen der PSS Inden/Altdorf auf diesen Tag hin gefiebert und sich über Wochen vorbereitet. Der Heimkampf in der 2. Bundesliga stand in ihrem Walther-Schießsportcenter an.

Drei Mannschaften trafen sich zum vorletzten Wettkampftag in der 2. Bundesliga vor zahlreichen Zuschauern. „Wir haben unseren kleineren Luftgewehrschießstand zur Umkleidekabine für die Schützen umgebaut und dafür gesorgt, dass die Zuschauer das beste Schießerlebnis genießen konnten. So wurden die Ergebnisse auf zehn Fernsehern und zwei Leinwänden bei freier Sicht auf die Schützen dargestellt“, so EDV-Chef Dennis Hachenberg.

Den ersten Wettkampf bestritten die Gastgeber gegen die Karlsschützen aus Aachen. „Wir sind die einzigen beiden Mannschaften in der 2. Bundesliga, deren Standorte so nah aneinander liegen. Die Schützen und Trainer kennen sich schon seit Jahren und treffen sich regelmäßig bei Meisterschaften und sonstigen Wettkämpfen“, erklärte Mannschaftsführer Helmut Lüssem.

Nervenaufreibend

Die Partie begann ausgeglichen. In einem nervenaufreibenden Duell wechselte die Führung ständig, bis am Ende die Aachener Mannschaft mit 3:2 gewann. Samira Huard (PSS) punktete gegen Tobias Schmal (Aachen) mit 390:388 Ringen, Lara Heiden (PSS) musste ihren Punkt mit 389:392 Ringen an Stephanie Vercrusse (Aachen) abgeben.

In der dritten Paarung ging im Wettkampf zwischen Nils Schumacher (PSS) und Jessie Kaps (Aachen) der Punkt auch an die Aachener Mannschaft. Saskia Lüssem musste sich mit 386:388 ebenfalls knapp geschlagen geben. Yasmina Schins verkürzte mit einem großen Vorsprung von 387:380 Ringen das Ergebnis für die PSS zum 3:2-Endstand für die Karlschützen Aachen.

Die zweite und dritte Begegnung fand ohne Inden/Altdorfer Beteiligung statt. Hier trennten sich der SV Sulzbach-Taunus und St. Hubertus Elsen II mit 1:4 und die Karlsschützen Aachen und St. Hub. Elsen mit 3:2.

Zum letzten Wettkampf griffen die Gastgeber wieder ins Geschehen ein. Gegen den SV Sulzbach-Taunus wollte man die Niederlage vom Vormittag vergessen machen. Entsprechend motiviert ging die Mannschaft in den Wettkampf. „Die Wettkämpfe vor dem eigenen Heimpublikum sind immer etwas Besonderes. Hier ist die Motivation immer besonders hoch, zu gewinnen“, sagte Helmut Lüssem.

Ein wahres Feuerwerk

Die Mannschaft brannte in ihrem zweiten Wettkampf ein wahres Feuerwerk ab. Samira Huard (PSS) kam auf 397 Ringe und ließ Luka Ribbe (Sulzbach) mit 387 Ringen keine Chance. Lara Heiden (PSS) fuhr mit 392:389 gegen Jasmin Engel ebenfalls einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein. Nils Schumacher (PSS) ließ mit 385:375 ebenfalls nichts anbrennen.

Saskia Lüssem (PSS) behielt mit 390 Ringen gegen 385 Ringe von Silke Schedlbauer (Sulzbach) ebenfalls deutlich die Oberhand. Nadja Krämer (PSS) gewann ihre Partie gegen Reinhard Sorg (Sulzbach) mit großem Vorsprung von 387:376 Ringen, sodass die Inden/Altdorfer die maximal Ausbeute von 5:0 Punkten aus dem Wettkampf holten.

In der Tabelle stehen die Inden/Altdorfer nun punktgleich mit dem Erstplatzierten auf Platz 2. Die nächsten und gleichzeitig letzten Wettkämpfe finden Mitte Januar statt. Hier schießen die Inden/Altdorfer gegen den BSV Buer-Bülse und die VSS Epe und wollen dann alles für den Relegationskampf zur 1. Bundesliga klar machen. „Um dabei zu sein, müssen wir unter die ersten beiden kommen.

Die Ausgangslage dafür ist gut. Dennoch kann in der Liga jeder jeden schlagen“, meinte Trainerin Nina Hölzen. Zum Heimkampf wurden viele Ehrengäste begrüßt, allen voran Indens Bürgermeister Jörn Langefeld, die stellvertretende Bürgermeisterin Karin Krings, Olaf Schumacher, Christoph Schnock und der „Architekt der ersten Stunde“ Eduard Joßet.

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