„Kleine Nacht der Wissenschaft“: Zukunft der Supercomputer im Fokus

Von: jan
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Dr. Estela Suarez koordiniert die europaweite Arbeit an neuen Hochleistungsrechnern. Foto: FZJ

Jülich. Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) hat 60 Jahre bewegter Geschichte hinter sich. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Großforschungseinrichtung sind die Themen auf der „Kleinen Nacht der Wissenschaft“, die das FZJ mit der Redaktion von Jülicher Zeitung/Nachrichten am 2. September veranstaltet.

Beginn der Gesprächsrunde im Jülicher Kulturbahnhof, die von unserem Redakteur Volker Uerlings moderiert wird, ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Alle drei Zeitebenen des FZJ beleuchtet der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Karsten Beneke im Gespräch. Er thematisiert die Vergangenheit als Kernforschungsanlage, den Störfall am Versuchsreaktor 1978, der erst vor zwei Jahren öffentlich gemacht wurde und der weiterhin untersucht wird, und den Wandel hin zu einer der führenden Einrichtungen der Energieforschung nicht nur in Deutschland. Umwelt, Informationstechnologie und Neurowissenschaften sind weitere Felder, auf denen das FZJ international ein wichtiger Mitspieler ist.

Professor Bernd Rusinek gilt als das Gedächtnis des FZJ. Der Geschichtsdozent leitet das Vorstandsarchiv. In seinem eigenen Weblog berichtet er ständig über Fortschritte, Fehler und Versuche im FZJ.

Juqueen, der Supercomputer im Forschungszentrum, ist eine der bekanntesten Großforschungsanlagen in Jülich. Der Computer ist so groß, dass er den Platz einer kleinen Turnhalle für sich benötigen würde, wenn er nicht mit anderen Großrechnern in einer größeren Halle stünde. Das FZJ gehört zu den internationalen Forschungseinrichtungen, die bereits jetzt an einer Technologie arbeiten, die die Rechenkapazität der Supercomputer um den Faktor übertreffen soll. Die Spanierin Dr. Estela Suarez koordiniert die Arbeit von 50 Wissenschaftlern in Europa, die an Rechnern in neuer Dimension arbeiten.

Auswirkungen auf den Alltag

Die Supercomputer sind auch wichtiger Bestandteil der medizinischen Forschung, die am FZJ betrieben wird. Professor Frank Müller arbeitet daran, das komplexe Netzwerk der Nervenzellen im Auge zu verstehen. Ein Ziel dieser Arbeit ist, Sehhilfen zu verbessern. Müller demonstriert dabei ein hochwissenschaftliches Thema, dessen Ergebnisse Auswirkungen auf den Alltag vieler Menschen haben sollen. Zu den Gesprächsrunden werden historische Filmsequenzen und Fotos gezeigt. Publikumsfragen sind möglich.

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