„Kleine Nacht der Wissenschaft” steigt im Kulturbahnhof

Von: -vpu-
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Gefährlich, gefährdet und unfreiwilliges Symbol für die Folgen des Klimawandels ist der Eisbär. Auch er spielt eine Rolle im Kinofilm „Unsere Erde”, der bei der „Kleinen Nacht der Wissenschaft” im Kulturbahnhof am 5. Juni zu sehen ist. Foto: ddp

Jülich. Die Herzogstadt ist eine der ersten Adressen in Deutschland, wenn es um Wissenschaft und Forschung geht. Das lässt sich schon daran ablesen, dass der „Science Train” nächste Woche Station in Jülich macht. Viele große Städte buhlten um einen Stopp der hochinteressanten Ausstellung auf Rädern und gingen leer aus.

Das Forschungszentrum Jülich nimmt die einzigartige Gelegenheit und die vielen Gäste, die erwartet werden, zum Anlass, auf die junge Generation zuzugehen. Wenige Meter vom „Zug der Wissenschaft” entfernt, im Kulturbahnhof, steigt am Freitag, 5. Juni, ab 18 Uhr eine „Kleine Nacht der Wissenschaft”.

Diese Veranstaltung - in Zusammenarbeit mit Jülicher Zeitung und Jülicher Nachrichten - ist zweigeteilt. Zunächst ist der hochgelobte Kinofilm „Unsere Erde” mit spektakulären Bildern bedrohter Tierarten und gefährdeter Landstriche zu sehen (Eintritt frei). Der Streifen gilt als bisher aufwändigste und teuerste Naturdokumentation.

Der Film entstand in fünf Jahren Produktionszeit. Mehr als 40 Kamerateams drehten 1000 Stunden Filmmaterial an mehr als 200 Drehorten, die zum Teil noch nie besucht wurden. Vielen Menschen stellt sich nach dem cineastischen Genuss vielleicht diese Frage: „Müssen wir uns von solchen Bildern unserer Erde verabschieden?”

Genau das ist auch der Titel einer Diskussionsrunde mit Jülicher Forschern, die dazu viel zu sagen haben. Die Atmosphärenforscher Professor Andreas Wahner, Professor Martin Riese und Jürgen Hake vom Forschungszentrum sowie Professor Bernhard Hoffschmidt von der FH-Abteilung Jülich als Initiator des Solarturmkraftwerks beziehen Stellung. Die Runde, die gern auch Fragen aus dem Publikum aufgreift, wird moderiert von unserem Redakteur Volker Uerlings.

Je nach Diskussionsdauer ist auch noch eine weitere Filmvorführung möglich („Deep Blue”), was kurzfristig entschieden wird. Die Diskussionsteilnehmer stehen danach bei einem „Get together” im KuBa sicher für ein kurzes Gespräch zur Verfügung.
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