„Kleine Hände“ in Jülich feiern groß

Von: brit
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Gruppenbild mit Sonnenblumen: Die Vorstandsfrauen der „Kleinen Hände“ freuen sich über 25 Jahre „Kleine Hände“. Im Bild ebenfalls Bürgermeister Heinrich Stommel. Foto: B. Sylvester

Jülich. Viele Hände, kleine wie große, haben ein Jahr lang das Familien-Kinder-Fußballfest geplant und vorbereitet. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Am Samstag zelebrierte der Jülicher Verein „Kleine Hände“ seinen 25. Geburtstag.

Dutzende Sonnenblumen verliehen der großen Halle im Kulturbahnhof einen sommerlich-freundlichen Anstrich. Von draußen ertönte fröhliches Stimmengewirr, im Inneren begrüßte die 1. Vorsitzende Rose-Marie Kommnick die vielen Geburtstagsgäste und nutzte die Gelegenheit, sich ausgiebig bei zahlreichen Freunden, Unterstützern, Spendern und Mitgliedern zu bedanken: „Wir sind dankbar dafür, dass Sie uns helfen, aber auch genauso dankbar dafür, dass Sie sich für uns interessieren“, lieh sich die Vorsitzende die Worte einer dankbaren Mutter zu diesem Zweck.

Draußen vor der Tür kämpften derweil die Teams um den Sieg im Streetsoccer-Turnier, der im Mittelpunkt des Jubiläumsfestes stand. 20 Mannschaften kämpften um den „Kleinen Hände“-Cup, den nach siebenstündigem Spielemarathon die Browny’s Super Six (Jg 1997 bis 2000) und „Die Straßenköter“ (Jg 2001 bis 2006) für sich entschieden. Alle Ergebnisse gibt es im Internet unter www.kleine-haende-juelich.com.

„Kleine Hände“ gehen zurück auf eine Initiative von Rita Süssmuth zurück, die 1988 Bundestagfamilienministerin war und jetzt die Schirmherrschaft des Jubiläums übernommen hat.

Ursprünglich gegründet, um ungewollt Schwangeren das „Ja“ zum Kind zu ermöglichen und allein erziehenden Müttern in Notlagen zu helfen, hat sich das Aufgabengebiet der „Kleinen Hände“ stark gewandelt.

Kinder im Fokus

Heute stehen„Kinder und deren Familien im Fokus [….], die mit dem Stigma der Bedürftigkeit behaftet sind“, so steht es im Grußwort der Schirmherrin zu lesen.

25 Jahre „Kleine Hände“ sind auch ein Anlass, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen: Vorstandsmitglied Dorothée Schenk lud Gründungsvorsitzende Renate Hövelmann zu einem kurzen Interview ans Rednerpult.

In ihrem Gespräch ließen die Frauen die Anfänge Revue passieren, von den Lagerräumen im Nordviertel über die erste Geschäftsstelle in der Stiftsherrenstraße bis zu den ersten Fortbildungen der „Kleine Hände“-Aktiven durch die Caritas.

Mit Dr. Renate Klostermann, die nach 14 Jahren den Vorsitz übernommen hatte, ging der interessante Rückblick in die Zeiten des sozialen Umbruchs zurück, in der die Zahl der Hilfesuchenden sprunghaft anstieg und vor allem das gute Netzwerk die Arbeit der „Kleinen Hände“ unterstützt.

Kleine Hände, Geschäftsstelle Kulturbahnhof, Bahnhofstraße 13, Telefon 02461/ 62 65 14. Annahme und Ausgabe von Baby- und Kinderkleidung, Kinderwagen und Spielsachen. Öffnungszeiten: 1. und 3. Freitag im Monat, 2. Samstag im Monat.

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