Kleine-Hände-Cup dreht der Regenwahrscheinlichkeit eine Nase

Von: tas
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Kurz mal still stehen. Dribbeln, Passen und Toreschießen waren Kür beim Kleine-Hände-Cup. Eine angenehme Pflicht das Aufstellen zum obligatorischen Turnierfoto. Foto: A. Schenk

Jülich. Spiel, Spaß und Stimmung bereits morgens um 9 – so präsentierte sich der 2. Kleine Hände-Cup trotz 70 Prozent Regenwahrscheinlichkeit den Zuschauern. Während jeweils zwei Gruppen je zehn Minuten lang um den Sieg kämpften, standen die gegnerischen Teams und deren Angehörigen um das Spielfeld auf dem Gelände des städtischen Jugendheims in Jülich herum und feuerten sie an.

Nicht alle Spiele waren so eindeutig wie das 12:0 der „Straßenköter“ gegen „SoS Zickenalarm“. Mit auf dem Platz stand trotzdem immer die Fairness, sodass Franz-Josef Wick und Peter Kosprd am Spielfeldrand wenig Grund zum Eingreifen hatten.

Im Finale siegten schließlich „Millenium“ gegen die „8a Kickers“ mit 3:1 und im vorangegangenen Spiel die „Profi Soccer“ gegen die „Wilden Kerle“ nur nach einem Sieben-Meter-Schießen mit 1:0.

Preise

So waren „Profi Soccer“ Sieger der Altersklasse B und „Millenium“ die der Klasse A. Beide gewannen ein Wochenende Fußballtraining mit einem Profi, was auf große Begeisterung stieß. Auch die Zweit- und Drittplatzierten erhielten einen Preis: Der zweite Platz bekam ein Trikot und der dritte ein Buch über die Fußball-WM in Brasilien.

Nicht nur die Sieger der „Vorrunde“ hatten die Möglichkeit, in die Endrunden zu gelangen; auch die drei besten Verlierer kamen eine Runde weiter.

Bei der Siegerehrung, die aufgrund des angekündigten Regens eine Stunde vorgezogen wurde, konnten sich die Spieler wie die Sieger einer WM fühlen; wie Klose, Lahm oder Podolski gingen sie die Rampe hinauf, um ihren Preis entgegenzunehmen. „Profi Soccer“ rannten ihrem ersten Platz unter dem Jubel der Zuschauer entgegen.

Aufgrund der Großzügigkeit der Sparkasse, erklärte Vereinsvorsitzende Dorothée Schenk, konnten alle Kinder, insbesondere die Spieler, kostenlos mit Pommes Frites, Currywurst und Getränken versorgt werden. Die Erwachsenen wurden um eine kleine Spende gebeten.

Ingeborg Abora-Nüsser und Kleine-Hände-Schatzmeisterin Elisabeth Hartmann, die sich um das Essen kümmerten, waren durchgängig im Einsatz. Für die Spielerbetreuung sorgte während des fünfstündigen Turnieres das aktive Team der „Kleinen Hände“. Trotzdem kam es innerhalb einer Mannschaft zu Meinungsverschiedenheiten.

„Unsportliches Verhalten führt zum Ausschluss“, rief Dorothée Schenk als Turnierleitung die Kontrahenten zur Ordnung. „Sonst seid ihr beim nächsten Mal nicht dabei.“ „Es gibt ein nächstes Mal!“, jubelten die Nachwuchskicker.

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