Siersdorf - Klassen der Johannesschule praktizieren stimmstark Integration

Klassen der Johannesschule praktizieren stimmstark Integration

Von: gre
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Nadine Pinell leitete den aus fast 200 Stimmen bestehenden Kinderchor beim Projekt „Wir sind die Kinder einer Welt“. Foto: Greven

Siersdorf. „Wir sind die Kinder einer Welt.“ So lautete das Motto der Projektwoche, die in diesen Tagen an der Siersdorfer Johannesschule zu Ende ging. Musikalisch und kulinarisch ging die Schule dieses Thema an. Die Ergebnisse des Gesamtprojektes stellte die Schule am vergangenen Freitag den Eltern auf ihre Weise dar.

Seit vielen Jahren ist die Johannesschule musikalisch außerordentlich engagiert. So arbeitet sie seit langem bei JEKISS mit, einem von der Westfälischen Musikschule Münster entwickelten und vom Bundesbildungsministerium empfohlenen musikalischen Früherziehungsprogramm.

JEKISS bedeutet „Jedem Kind seine Stimme“. Es fördert Teamgeist, Sprachentwicklung und Konzentration. Mehrere Male im Jahr werden die im Klassenverband einstudierten Lieder, die auch mit entsprechenden Bewegungen verbunden sind, in einem gemeinsamen Auftritt aller Kinder in der Turnhalle aufgeführt. Die Lieder sind in verschiedenen Sprachen. Hierdurch lernen die Kinder neben den Sprachen auch die verschiedenen Kulturen kennen.

Die Johannesschule ist auch anerkannte QuisS-Schule. Das bedeutet, dass die Schule, in der rund 30 Prozent der Kinder Migrationshintergrund haben, einen besonders sprachsensiblen Unterricht erteilt, nicht nur im Fach Deutsch, sondern in allen Fächern. Dies geschieht durch das Training bestimmter Satzmuster und vertieft durch Gedichte, die geeignet sind, die Grammatik zu stärken.

QuisS bedeutet auch, die Mehrsprachigkeit zu integrieren und das Zusammenleben von Menschen aus mehreren Nationen zu fördern. Deshalb werden auch die Eltern in diesen Projekten stark mit eingebunden.

Die Eltern haben sich besonders für den kulinarischen Teil des Projektes engagiert. Im Foyer der Schule waren Köstlichkeiten in großer Vielfalt aufgeboten: Mediterraner und griechischer Brotaufstrich, italienische Cattucini, Obatzta, türkische Payniki, rumänische Casonac, das köstliche polnische Bigos-Gemüse und vieles andere mehr.

Bei ihrer Begrüßungsansprache der Eltern vor dem Konzert, welches von der Konrektorin Nadine Pinell geleitet wurde, erläuterte Rektorin Katja Mund die vielfältigen Inhalte des Projektes und empfahl den Besuchern die köstlichen Angebote, von denen auch gerne probierte.

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