Jülich - Klärung im Streit um Schimmel-Befall rückt näher

Klärung im Streit um Schimmel-Befall rückt näher

Von: jan
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Leben auf der Straße: Seit neun Monaten findet Matthias Strick Zuflucht in einem Auto. Der Wagen ist mal hier auf Jülicher Stadtgebiet geparkt, mal da. Am Steuer sitzt seine Krankenpflegerin. Foto: Guido Jansen

Jülich. In den Fall von Matthias Strick, dem Rentner, der seit April im Auto lebt, kommt offenbar Bewegung. Der 75-Jährige kann nach eigenen Angaben sein Haus nicht mehr betreten, weil es nach einem von den Stadtwerken Jülich verursachten Wasserschaden voller Schimmelsporen ist und Strick darauf hochallergisch reagiert.

Am Freitag haben sich alle Seiten zu einem Ortstermin getroffen. Gutachter stellten fest, dass die Standsicherheit des Hauses in Jülich-Pattern nicht in Gefahr sei. Eine Mauer, von der sich herausstellte, dass sie nicht tragend für das Haus ist, war beim Wasserschaden deformiert worden. Auch die Antwort auf die Frage, ob der Wasserschaden die Ursache für den Schimmelbefall ist, rückt näher.

Das Landgericht Aachen hat die Entscheidung des Amtsgerichts Jülich aufgehoben. Das Amtsgericht hatte ein Beweissicherungsverfahren zunächst abgelehnt. Jetzt kann das Verfahren starten, mit dem Gutachten ist frühestens in zwei Monaten zu rechnen.

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