Kitas und Schulen engagieren sich für das Klima

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Die Vertreter der städtischen Kitas und Schulen trafen sich unlängst zu Workshops, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Foto: Stadt Jülich

Jülich. Bereits seit einem Jahr beteiligen sich Jülicher Kitas und Schulen am Projekt „Jülich – Aktiv fürs Klima“. Vor einiger Zeit haben sich die Verantwortlichen der einzelnen Klima-Teams der Jülicher Kitas und Schulen getroffen, um in einem Workshop Erfahrungen auszutauschen und Anregungen zu bekommen.

Das Projekt „Aktiv fürs Klima“ wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert und speziell für Schulen und Kitas entwickelt, um die Potenziale, die in ihrer jeweiligen Einrichtung liegen, auszumachen.

Auf einer Analyse aufbauend entwickeln sie einen Maßnahmenplan und setzen Projekte um - jeweils abgestimmt auf die besondere Situation und die Bedürfnisse der Einrichtung. „Es sollen Strukturen geschaffen werden, die es ermöglichen, dass Energie und Klimaschutz in Jülicher Einrichtungen dauerhaft eine Rolle spielen werden“, so Dezernentin Katarina Esser als Projektinitiatorin.

Den Teilnehmern der Workshops wurden Materialien zur Hand gegeben, die eine Eigenkontrolle ermöglichen, über Grundlagen informieren und die Möglichkeiten der Einrichtung aufzuzeigen. Bei den aktuellen Workshops wurden nun Erfahrungen in den eigenen Einrichtungen, aber auch mit Angeboten und Aktionen in der Region ausgetauscht.

Es wurde aktuelles Bildungsmaterial vorgestellt, das den Einrichtungen hilft, das festgesetzte Ziel erreichen zu können: den Klimaschutz langfristig zu verankern – im Alltag und auch in den Einrichtungen.

Aktionen und Aktivitäten wie der Einsatz von „Klimadetektiven“, Klimaschutz-Arbeitsgemeinschaften oder Klimakonferenzen an den Schulen gehören dabei ebenso zu den bereits durchgeführten oder in Planung befindlichen Maßnahmen wie Weiterbildungen von Lehrkräften und Hausmeistern, Aktionen mit Schülern und Kindern zum Heizen, Lüften und Wasser- sowie Stromverbrauch.

Aus den Workshops nahmen die Teilnehmer nicht nur wertvolle Erfahrungen und neue Erkenntnisse mit, sondern auch eine Klima-Checkliste, die bis Ende Januar in den Einrichtungen „abgearbeitet“ wird und einen Überblick darüber liefert, was von den zu Beginn des Projektes geplanten Vorhaben letztlich umgesetzt werden konnte. Als Belohnung winkt ein Aktivitäts-Bonus für die Einrichtung in Abhängigkeit von dem Erreichen der Ziele.

Und das Engagement wird belohnt. Es wird sich für den Klimaschutz lohnen, aber auch direkt für die Einrichtungen. Energie-, Wasser- und Abfalleinsparungen werden die Kosten der Stadt reduzieren. Anteile dieser Einsparungen werden direkt an die Einrichtungen zurück fließen und stehen ihnen zur freien Verfügung, ob für eigene Anschaffungen, ein Schulfest oder einen Ausflug, so wie sie es wollen.

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