Jülich - Kita St. Rochus in Jülich verdoppelt die Zahl der Betreuungsplätze

Kita St. Rochus in Jülich verdoppelt die Zahl der Betreuungsplätze

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Jülich. Ein Blatt Papier im Wert von fast 520.000 Euro überreichte Landrat Wolfgang Spelthahn im Jülicher Kindergarten St. Rochus Thomas Pick, Geschäftsführer der gemeinnützigen Profinos GmbH. Es war der Bewilligungsbescheid des Kreises über Fördermittel zur Erweiterung der Einrichtung an der Von Reuschenberg-Straße um zwei Gruppen.

Voraussichtlich im Frühjahr 2016 wird die Kita statt 30 rund 60 Kindern Platz bieten. Dazu soll das Gebäude aufgestockt werden. Als Übergangslösung wird eine mobile Einheit auf dem Gelände installiert. Zum Beginn des neuen Kindergartenjahres im August stehen bereits 15 zusätzliche Plätze zur Verfügung, darunter acht für Kinder unter drei Jahren.

„Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, kurzfristig zu handeln. Mit gebündelten Kräften setzen wir alles daran, die Zahl der Kinderbetreuungsplätze in der Stadt Jülich zu erhöhen, um der Nachfrage gerecht zu werden“, würdigte Spelthahn das Engagement von Profinos, das 30 der 106 Kitas im Kreis Düren trägt, so viele wie niemand sonst. Schwerpunkt der Kita St. Rochus ist die Inklusion, also die Einbeziehung und Förderung von Kindern mit Handicap.

Um Platz für weitere 30 Kinder in dem Gebäude zu schaffen, wird der rückwärtige Teil des Daches aufgeklappt, wodurch das Stockwerk komplett nutzbar wird, erläuterte Architektin Sibylle Dünn-Bürger ihre Planung. Von der Straße aus gesehen wird sich das Haus also nicht verändern. Erschlossen wird die neue Etage über eine vorhandene Treppe, die zur zuletzt leer stehenden Hausmeisterwohnung führt.

Charmant ist der Zugang zum Spielgelände hinter dem Haus: Über eine kleine Brücke vom Spielbalkon im Dachgeschoss gelangen die Kinder künftig zu einem Turm, den sie entweder über eine Treppe oder eine Rutsche verlassen können. Dieser Turm ist Spielgerät und Fluchtweg im Sinne des Brandschutzes gleichermaßen. „Eine clevere Idee“, sagte der Landrat zu der Lösung. Zumal die Aufstockung preiswerter und schneller zu verwirklichen ist und nicht zu Lasten des Außengeländes geht.

Der Bewilligungsbescheid deckt 90 Prozent der Baukosten ab, zehn Prozent steuert Profinos bei.

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