Müntz - Kita St. Peter in Müntz freut sich über Erweiterungsbau

Kita St. Peter in Müntz freut sich über Erweiterungsbau

Von: ptj
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„Komm, bau ein Haus, das uns beschützt“: Dieses Lied singen die Kindergartenkinder von St. Peter nach der Einsegnung des schmucken Anbaus durch Pfarrer Dieter Telorac (7.v.r.)

Müntz. Mit Kindergesang, Ansprachen, Kuchen, Saft und Sekt und vor allem der Einsegnung feierte die Kindertageseinrichtung St. Peter in Müntz mit ihren Gästen die Fertigstellung ihres Anbaus. Zu den Besuchern zählten auch Bürgermeister Jürgen Frantzen und stellvertretender Kreisjugendamtsleiter Hubert Brüßeler.

Den hellen und freundlichen 30 Quadratmeter großen Raum hat die katholische Pfarrgemeinde St. Peter der Kita gesponsert. Die Kosten belaufen sich auf 70 000 Euro, wie Trägervertreter Antonius Hommelsheim verriet. Der Raum soll vor allem für Zusatzangebote wie Sprachtherapie oder Englischunterricht genutzt werden.

Laut Kindergartenleiterin Carina Wynands stand im Sommer 2015 fest, dass neun weitere Kindergartenplätze, insgesamt also 41, zur Verfügung stehen sollten. Im Oktober liefen die Baumaßnahmen an, Ende Januar war der Anbau fertig. Besondere Dankesworte richtete Wynands an Willibert Schaaf und Hans Meyers aus dem Kindergartenausschuss des Kirchenvorstandes. Besonders Ersterer habe „wochenlang malocht und will nichts dafür“, wie Hommelsheim es formulierte. Ein großes Geschenk plus Blumenstrauß gab es dennoch.

Wichtig war der katholischen Einrichtung die Einsegnung durch Pfarrer Dieter Telorac. Dieser gestand zunächst, wie „häßlich“ er den Begriff „Tageseinrichtung für Kinder“ findet. Ein Kindergarten hingegen sei ein „kleiner überschaubarer Ort, beschützt nach außen und behütet nach innen, ein besonders schönes Sinnbild für das Reich Gottes“, das nach dem Lukasevangelium bekanntermaßen „mitten unter uns ist“.

Telorac bezog seine Segenshandlung im Grunde auf die Menschen, die sowohl in der Einrichtung als auch von außen für diese wirken und somit zum Segen werden. „Der Segen geht durch die Wände durch“, erklärte er später einem Kindergartenkind auf dessen Frage, wieso er seinen Segen im zentralen Gruppenraum der Einrichtung, wo alle Gäste versammelt waren, und nicht im neuen Anbau gespendet habe. „Komm, bau ein Haus, das uns beschützt...“, sangen die Kinder, gestenreich untermalt, als kleines Dankeschön.

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