Jülich - Kita-Provisorium auf dem alten FH-Gelände

Kita-Provisorium auf dem alten FH-Gelände

Von: ahw
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Auf einem Teil des alten FH-Grundstücks sollen Kita-Container aufgebaut werden. Foto: Uerlings

Jülich. Um sicherzustellen, dass die betroffenen Kinder möglichst schnell untergebracht werden können, empfiehlt die Jülicher Stadtverwaltung der Gesellschaft für Infrastrukturvermögen des Kreises Düren (GIS) den Standort Alte FH zum Aufstellen von Containern zu nutzen.

Das berichtete Beigeordneter Martin Schulz in der jüngsten Sitzung des Jülicher Planungs-, Umwelt- und Bauausschusses.

Bei den vom Stadtrat bevorzugten Standorten Potugiesisches Zentrum und Kreisbahnhof Nord (beide im Heckfeld) hätten Gespräche mit angrenzenden Firmen ergeben, dass die Genehmigung einer solchen Einrichtung nur aufgrund eines Bebauungsplanes mit Festsetzung entsprechender Lärmwerte akzeptiert werde. Gegen eine andere Genehmigung des Vorhabens würde Klage erhoben.

Da das Provisorium kurzfristig entstehen soll, rät die Verwaltung wegen des Klagerisikos aus Zeitgründen von den beiden Standorten im Heckfeld ab, so dass nur noch das ehemalige FH-Gelände im Bereich Ginsterweg/Jan von Werth-Straße übrig bleibt. Während für das Provisorium eine Dauer von zwei Jahren vorgesehen sei, gebe es für die dauerhafte Lösung noch keine Planung.

Bei der GIS sei die Entwicklung in Jülich intensiv verfolgt worden, berichtete GIS-Geschäftsführer Peter Kaptain auf Anfrage unserer Zeitung. „Wir sind Gewehr bei Fuß.“ Es seien auch bereits Angebote von Fachfirmen eingeholt worden, die möglichst kurzfristig Containerbauten liefern könnten. Bevor die GIS jedoch nach ihren Vorarbeiten zum Zuge kommt, müsse die Stadt Jülich jedoch die Hilfe der Kreis-Gesellschaft anfordern.

„Ich hoffe, dass wir den Auftrag erhalten“, sagt Kaptain, der damit sowohl das Provisorium als auch den späteren Bau der neuen Kita in Jülich einschließt.

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