Kirchberger Wehr bekommt neues Löschfahrzeug

Von: ma.ho.
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In einer kleinen Feierstunde überreichte Martin Schulz (m.), Vertreter der Stadt Jülich, ein neues Einsatzfahrzeug an die Feuerwehr Kirchberg. Foto: Horrig

Kirchberg. Ein freudiger Anlass führte jetzt Vertreter der Stadt, Politik, der Feuerwehr Jülich und der Löschgruppe Kirchberg an das Feuerwehrgerätehaus Kirchberg zusammen. Hier konnte das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug 10 (HLF10) offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.

„Hier an diesem Ort soll das Fahrzeug nun stationiert werden und die Wehrleute bei ihrem Dienst am Nächsten unterstützen”, so Martin Schulz, Beigeordneter der Stadt Jülich. Das HLF10 wurde bereits 2014 gebaut und ging dann für einige Monate als Vorführfahrzeug bei der Firma Ziegler im Dienst.

Im Dezember 2014 ergriff die Jülicher Verwaltung die günstige Gelegenheit, sich dieses Fahrzeug frühzeitig zu sichern. Es ersetzt somit das alte Löschgruppenfahrzeug 8, das nach 26 Jahren im Dienst nun noch einige Jahre der weniger beanspruchten Tagesalarm-Gruppe des Feuerwehr Jülich im Forschungszentrum dienen soll.

Der Neuerwerb verfügt über einen 1200 Liter Löschtank sowie eine leistungsstarke Pumpe. Noch während der Fahrt zum Einsatzort können sich bereits zwei Wehrleute mit Atemschutzgeräten ausrüsten, so dass schneller mit einer Brandbekämpfung begonnen werden kann. Durch den Allradantrieb ist das Fahrzeug auch für schwierige Einsätze im Gelände gewappnet.

Ausrüstung übernommen

Die Kosten für die Anschaffung sind 262 000 Euro. Die Kameraden aus Kirchberg haben einen Teil der noch intakten Beladung des alten Fahrzeuges auf das neue übernommen, um unnötige Kosten zu sparen. „Durch die Beschaffung des neuen Fahrzeuges wird dokumentiert, dass Rat und Verwaltung trotz angespannter Haushaltslage weiterhin bestrebt sind, den Feuerwehrleuten das zu ihrer Aufgabenerfüllung notwendige Gerät zur Verfügung zu stellen”.

Martin Schulz überreichte den Fahrzeugschlüssel an den Jülicher Wehrleiter Udo Diß, der den Schlüssel an Löschgruppenführer Stefan Spohr weitergab. Nach dem Einweisen der Kameraden am Fahrzeug und der Beladung steht das HLF10 seit dem 25. April einsatzbereit in Kirchberg.

Einen Tag später konnte es bereits in den Einsatz mitgenommen werden. Pastor Dr. Peter Jöcken sprach einige Worte über den heiligen Florian (Schutzpatron der Feuerwehr), segnet das Fahrzeug und wünschte allseits gute Fahrt.

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