Kino im Kulturbahnhof wieder unter den Preisträgern

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Von links: Preisträger Cornel Cremer (Kino im Kulturbahnhof Jülich) gemeinsam mit den Herbert Strate-Preisträgerinnen Maria Schrader („Vor der Morgenröte“) und Maren Ade („Toni Erdmann“), „Patin“ Ruby O. Fee sowie Preisträger Friedhelm Schürrmann (Onikon Herdecke). Foto: Anna Kaduk

Jülich. Bei der 26. Verleihung der Kinoprogrammpreise NRW der Film- und Medienstiftung NRW im Kölner Gloria Theater wurden Prämien in Höhe von insgesamt 430.000 Euro an 68 Kinos aus 43 Städten in NRW übergeben. Abermals zu den Preisträgern zählte das Jülicher Kino im Kulturbahnhof.

Nach der Begrüßung durch Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW, zeichneten prominente Filmschaffende als „Paten“ die engagierten Kinobetreiber aus und präsentierten Ausschnitte und Einspieler ihrer neuen Filmprojekte. Die Jury sprach den Jülicher Kino-Machern 2000 Euro Programmprämie zu und weitere 2000 Euro für das Kinder- und Jugendprogramm im KuBa-Kino.

Etwa 400 Gäste waren vor Ort. Ein Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Herbert-Strate-Preises: Mit ihm ehren die Film- und Medienstiftung NRW und der Verein HDF Kino Menschen, die sich um den deutschen Film verdient gemacht haben. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Regisseurin, Autorin und Produzentin Maren Ade („Toni Erdmann“) und ihre Kollegin, die Schauspielerin, Autorin und Regisseurin Maria Schrader („Vor der Morgenröte“), wurden gemeinsam mit dem Preis ausgezeichnet. Die Laudatio hielten Produzent Stefan Arndt (X Filme) und Filmverleiher Christoph Ott (NFP Marketing & Distribution).

Die Film- und Medienstiftung NRW ehrt alljährlich Kinos, die mit profilierten Programmen und ihrer Auswahl an deutschen und europäischen Filmen sowie Kinder- und Jugendfilmen überzeugen. Die Spitzenpreise 2016 gingen an die Filmpalette in Köln, das Kino in der Brotfabrik in Bonn und das Cinema in Münster.

Nordrhein-Westfalen verfügt über die meisten Leinwände bundesweit. Die hiesige Kinolandschaft ist außerordentlich lebendig und vielfältig, eine einzigartige Mischung von Traditionshäusern und Spielstätten. In den zurückliegenden 26 Jahren wurden NRW-Kinos mit rund 10 Millionen Euro für ihre engagierte Arbeit prämiert.

„Die Programmkinos in NRW haben ihre Bedeutung als kultureller Ort, als Raum für Gemeinschaftserlebnisse weiter ausgebaut. Durch das Engagement, den Ideenreichtum und die Begeisterung der Kinobetreiber fördern sie die Filmkultur und sichern eine lebendige Kinolandschaft in NRW“, sagte Petra Müller.

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