Kindgerecht: Erste Geburtstagfeier der Pfarrei Geist Jülich

Von: ptj
Letzte Aktualisierung:
6897629.jpg
Kindgerechte Predigt zum ersten Geburtstag der Pfarrei Heilig Geist Jülich in der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt: Propst Wolff beantwortet vermeintliche Fragen der Puppe Lukas rund um die Pfarrei. Links im Bild ist Gemeindereferentin Barbara Biel. Foto: Jagodzinska

Jülich. Mit einem fröhlichen Wortgottesdienst der anderen Art feierte die Jülicher Pfarrei Heilig Geist Jülich ihren ersten Geburtstag – in „großer Gemeinschaft“, denn viele Menschen waren auf Einladung des Vorstandes des GdG-Rates gekommen.

„Ein Jahr unter den Flügeln der Feuertaube mit 16 Gemeinden“ war eher als Kindergeburtstag ausgerichtet. „Wir knüpfen miteinander ein buntes Netz“ war nicht nur ein gemeinsam gesungenes Lied mit der Gemeinde und einer Abordnung der Gruppe Akzente überschrieben, sondern auch Programm. Das bei der Sternwallfahrt nach Overbach im vergangenen Jahr bereits begonnene Netz wurde „bunter, dichter und tragfähiger“ gemacht. Dazu wurde das mit bunten Fäden durchzogene gerahmte Netz vor dem Chorraum aufgestellt und von jedem, der wollte, mit einem gereichten Faden verdichtet.

Für jeden Gottesdienstbesucher gab es eine runde Plakette mit weißer Taube auf rotem Grund. Das „Wappentier“ der Gemeinde Heilig Geist Jülich trägt sogar Papst Franziskus auf der Spitze seines Brustkreuzes, wie Propst Wolff in seiner Predigt schmunzelnd betonte. Diese hatte neben dem Geburtstag der Pfarrei auch das Evangelium zur „Taufe des Herrn“ und damit das Ende der Weihnachtszeit zum Thema. Kindgerecht ausgerichtet war vor allem Wolffs Beitrag mit der Puppe Lukas, die „heute unbedingt dabei sein wollte“. „Liebe Kinder...“, begann der Propst, um sich sogleich zu berichtigen: „Liebe Kinder Gottes“, denn Kinder waren neben den beiden Messdienern nur wenige zu sehen. Doch auch die Erwachsenen zeigten sich angenehm überrascht von der verbildlichten Darstellungsweise, mit der Wolff die kirchenrechtliche Definition von Pfarrei auf Lukas‘ vermeintliche Fragen hin auseinander legte. Gemeindereferentin Barbara Biel schenkte Lukas einen Hut mit Heilig-Geist-Plakette als Symbol der Behütung. Herumgedreht verwandelt sich das Symbol in besagte Feuertaube. Viele Lieder aus dem neuen Gotteslob, einige darunter im Kanon gesungen, belebten den Gottesdienst mit zwei Lesungen, aber ohne Evangelium, das am Morgen vorgetragen worden war.

Am Ende des Dankgottesdienstes brachte Wolff die Abtrennung von Kirchen- und Gemeinschaftsraum durch etliche bunte Stoffbahnen zur Sprache, die von der Orgelempore zum Boden führten. Hintergrund war der Gedanke, beim anschließenden Austausch „nicht den Herrn ständig im Rücken zu haben“, also Gottesdienst und weltliches Beisammensein ein Stück weit trennen zu wollen. Im Eingang war für die vielen Gäste eine große Geburtstagstorte vorbereitet, dazu gab es Wasser, Saft und Kaffee. Auf die Kinder wartete ein Vorleseangebot mit Kinderkino in der Kinderkirche über der Sakristei.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert