Aldenhoven - Kindertheater: „Die Plastiktüte im Park”

Kindertheater: „Die Plastiktüte im Park”

Von: gre
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Ein überraschender Fund im Pa
Ein überraschender Fund im Park: 50 000 Euro und eine Pistole in einer Plastiktüte. Doch das bleibt nicht ohne Foto: Greven

Aldenhoven. Man konnte die Begeisterung der Kinder bei ihrem ersten Bühnenauftritt verspüren. Von Lampenfieber zeigten die sieben Mädchen keine Spur. Im Kurzkrimi „Die Plastiktüte im Park” zeigten sie sich in ihrem Element.

Zwei Monate hatten sie mit Stephanie Feller, der Leiterin der Theatergruppe St. Martin, eifrig geprobt und zwischendurch noch die Bühnengestaltung und deren Aufbau zu Wege gebracht. Die Bühne war das eigentliche Problem, obwohl die Kids auch ohne Hilfe der Erwachsenen schnell damit fertig wurden. Fünfmal wechselte das Bühnenbild zwischen dem Park und der „Jugendbude”. Bei den Umbauten saß scheinbar jeder Handgriff: die Arbeiten gingen bemerkenswert lautlos vonstatten und in Windeseile.

Der Inhalt des Krimis: Drei Mädchen und zwei Jungen (Clarissa Frenken, Elisa Oellers, Jacqueline Bosch, Marla Moens und Lisa Zylaus) finden beim Spiel im Park einen mit 50.000 Euro gefüllten Plastikbeutel und dazu eine Pistole. Die Tasche ist von einem Räuber (Celine Jennes) für einen Auftraggeber (Julia Feller) hinterlegt worden. Was tun mit dem Fund? Die Kinder beratschlagen zu Hause.

Als Problem stellt sich heraus, dass eines der Mädchen seine Geldbörse verloren hat, die vom Räuber gefunden wird. Damit kann er die Kinder unter Druck setzen, die dann auch den Fund zurückbringen. Als der Räuber dann seine Beute in Sicherheit bringen will, wird er von den Kids überwältigt.

Zum guten Schluss des Theaters gab es für alle Beteiligten verdienten Beifall und Blumen für Stephanie Feller. Die Leiterin der Gruppe ließ anklingen, dass dies wohl nicht der letzte Auftritt gewesen ist. Warum den Krimi nicht mal den Senioren vorführen?
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