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Kinderporno auf PC: Fünf Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung

Von: gep
Letzte Aktualisierung:

Jülich. Weil er 2010 auf seinem Computer sechs Dateien mit Kinderpornografie abgespeichert und im Internet zum Herunterladen angeboten hatte, hat das Amtsgericht Jülich einen 37-Jährigen aus der Herzogstadt zu einer Haftstrafe von fünf Monaten auf Bewährung verurteilt.

Die Staatsanwaltschaft, die die Aufnahmen als von „drastischer Direktheit” bezeichnet hatte, hatte vier Monate auf Bewährung gefordert.

Der Angeklagte war bereits durch ein Urteil im Jahre 2005 einschlägig vorbestraft, hatte aber, so Strafrichterin Claudia Wolny, die damalige Bewährung von ebenfalls drei Jahren „durchgestanden”. Damit habe er gezeigt, dass er „straffrei leben könne”.

Der Verteidiger hatte darauf plädiert, „Milde walten zu lassen”. Das Strafgesetzbuch sieht in § 184 b eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren vor.

Der Rechtsanwalt führte an, dass der 37-Jährige die Tat eingeräumt und bedauert werde sowie sich einer Therapie unterziehen wolle. „Er braucht professionelle Unterstützung.”

Die Sozialprognose sei „gar nicht so schlecht”, zumal der Vater Einfluss auf ihn habe. Wie der Verurteilte zur Person angab, finanziert der Vater auch seinen Lebensunterhalt, er selbst verdiene im Monat etwa 100 Euro durch Reparaturen.

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