Kindergarten „Zauberwelt“ erhält eine fünfte Gruppe

Von: ptj
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Machten einen Spatenstich im Matsch: (v.l.) Kindergartenleiterin Gerta Cremers, Bürgermeister Jürgen Frantzen, Architekt Peter Brunsch, Beigeordneter Stephan Muckel und Kinder der Einrichtung. Foto: Jagodzinska

Titz. „Die Einrichtung ist enorm nachgefragt. Wir haben Wartelisten führen müssen“, sagte der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen. Um dieser Nachfrage nach U3- und Ü3-Plätzen Rechnung zu tragen, wird der Gemeindekindergarten „Zauberwelt“ erneut erweitert und intern umgestaltet, wobei ihr Stil und Charakter als Einheit erhalten bleiben soll.

Bislang verfügt die „Zauberwelt“ über eine Regelgruppe mit 25 Plätzen und drei U3-Gruppen mit je 20 Plätzen. Darin sind jeweils sechs Kinder unter drei und 14 über drei Jahren untergebracht.

Nach dem Ausbau stehen 100 Plätze zur Verfügung, sie teilen sich auf in 25 U3-Plätze und 75 Ü3-Plätze in fünf U3-Gruppen, die Regelgruppe wird abgeschafft. Bislang sind 96 Anmeldungen eingegangen. Der Erweiterungsbau beinhaltet einen zusätzlichen Gruppenraum plus Gruppennebenraum, einen weiteren Ruheraum, Abstellkammer und Personal-WC. Der Flur in der bestehenden Einrichtung wird erweitert und als „Kinder-Café“ umgebaut.

Den Zuschlag erhielt zum wiederholten Mal die Baufirma Hans-Peter Molls. Dieser will in fünf Wochen den Rohbau stehen haben, am 1. August soll das Gebäude zum neuen Kindergartenjahr bezugsfertig sein. Architekt Peter Brunch kennt die Einrichtung noch aus Erstplanungszeiten, deshalb liegt sie ihm besonders am Herzen. Er nannte ein paar Zahlen: Die erweiterte Nutzfläche beträgt 200 Quadratmeter, das Bauvolumen 997 Kubikmeter. Die Baukosten betragen 540.000 Euro, das Land unterstützt die Maßnahme mit 342.000 Euro, die verbleibenden 198.000 bringt die Gemeinde auf.

Wachsende Einwohnerzahl

„Wir haben nur eine Chance, wenn wir für junge Familien attraktive Rahmenbedingungen schaffen“, begründet Frantzen die Investition, die vom Rat voll mitgetragen werde. In diesem Zusammenhang erinnerte der Bürgermeister an das preiswerte Bauland, den intakten Haushalt, moderate Steuersätze, die Trägervielfalt der Einrichtungen und das eigene Angebot der Gemeinde, schnelles Internet und offene Jugendarbeit. Wachsende Einwohnerzahlen belegen, dass die Rechnung aufgehe.

1985 startete der Gemeindekindergarten zweigruppig, wurde Mitte der 90er Jahre und 2009/2010 um jeweils eine Gruppe erweitert beziehungsweise umgebaut, die letzte Maßnahme berücksichtigte die Aufnahme von U3-Kindern. Schon vor sieben Jahren hielt man die Option im Hinterkopf, den freien Platz nicht zu verbauen, um eine fünfte Gruppe aufnehmen zu können. „Dann sind wir aber gut aufgestellt“, schloss Frantzen.

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