Kinderdreigestirn in Jülich an der Macht

Von: Kr.
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Kinderdreigestirn proklamiert: Prinz Roman (Crützen), Prinzessin Dana (Bertrams) und Bauer Kai (Sänger). Foto: Kròl

Jülich. Da waren sich alle bei der Proklamation einig. Das Jülicher Kinderdreigestirn, Prinz Roman (Crützen), Prinzessin Dana (Ber- trams), Bauer Kai (Sänger) und ihre Pagen Jason (Sänger) und Manuel (Mürkens), sind ein tolles Team.

„Die han dat Fastelovend-Gen im Blut“, stellte Heinz Gerd Bücher von der KG Ulk fest im vollbesetzten PZ des Gymnasiums Zitadelle fest. Von der 111-jährigen Broicher KG Stopp dä Mutz kommt Prinz Roman. Er hat schon 2011 erste karnevalistische Erfahrung als Bauer gesammelt, er besucht die Realschule Jülich, ist bei der Jugendfeuerwehr aktiv, tanzt, spielt Trompete, er ist auch, wie er an diesem Abend auch bewies, Fußballer, fährt Trecker und liebt seine Modelleisenbahn.

Aus der KG Rurblümchen, die seit 8 x 11 Jahren besteht, stammt Prinzessin Dana, die die GGS West in Koslar besucht. Reiten, Fußball, Tennis und Showtanz bei den Sandflöhen der KG Bärmer Sandhasen sind ihre Hobbys.

In der KG Rursternchen, die 6 x11 Jahre alt wird, ist Bauer Kai. Er besucht die Gesamtschule Niederzier/Merzenich. Seine Hobbys sind Boxen, die Feuerwehr, Fußball und der FC Bayern München. Er ist außerdem Mitglied der Historischen Gesellschaft Lazarus Strohmanus. Page Jason besucht noch den Kindergarten St. Franziskus und stammt ebenfalls von den Rursternchen. Page Manuel ist Schüler der GGS West. Seine Hobbys sind Reiten und Tanzen.

„Was für ein Bild und was für eine Tradition“, bemerkte der Festredner, nachdem das Kinderdreigestirn gemeinsam mit der Kindertanzgruppe des Reitercorps Jan von Werth Einzug gehalten hatte. „Für ne echte Fastelovendjeck is dat et Schönste, wat et jütt, Prinz zu sin“, erklärte er und meinte weiter. „Für euch wird schon in jungen Jahren ein Traum wahr. Dat nimmt üch kener mi weg“.

„Halleluja“ frei nach Brings

Er lobte auch die Arbeit des neu aufgestellten Festausschusses Jülicher Kengerzoch mit Christoph Albert Schröder an der Spitze. Der stellte allerdings lieber sein Licht unter dem Scheffel und bemerkte bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste: „Wir haben diese Aufgabe nur übernommen, um jüngere Leute für diese Arbeit zu gewinnen“. Er überließ es Christopher Pauli und Michael Schröder, durch das Programm zu führen.

Es wurde gestaltet von den Mini Starlights Rursternchen, der Tanzgruppe Broich, der Stadtgarde und den Kaaf Säck. Doch auch das neue Dreigestirn konnte einiges dazu beitragen, denn eigens für diese Session hatten sie das Lied „Halleluja“ von Brings auf sich umgedichtet und einstudiert. Dafür gab es ganz dicken Applaus von den Gästen. Natürlich wurde auch der Orden vorgestellt und vergeben. Das Jülicher Stadtwappen ist darauf zu sehen, darüber sind Prinz, Prinzessin und Bauer mit dem dem Emblem ihrer KG dargestellt.

Auch der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Gunia bekundete seine Freude über das prächtige Dreigestirn, zumal sich darin die Gesellschaften aus der Kernstadt und den Dörfern wiederfinden. Kurz stellte der Vorsitzende des Festausschusses außerdem das Motto des diesjährigen Kengerzochs vor: „Die Helden unserer Kindheit“, der von Paula Lieth stammt.

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