Kinder klettern jetzt auf einer Festung vor der Festung

Von: Daniela Mengel-Driefert
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Kostenintensiv, aber eine Attraktion für Jülich: Das neue Großspielgerät auf dem Spielplatz Schlossplatz. Foto: Mengel-Driefert
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Auf los geht’s los: Die Kinder erstürmen die Festung. Foto: Mengel-Driefert

Jülich. Es ist geschafft. Und nicht nur das – Jülich ist um eine Attraktion reicher. Auf dem Schlossplatz können wieder Kinder jeder Altersstufe spielen. Seit kurzem steht an alter Stelle, wo die Stadt einst ein marodes Klettergerüst abbaute, ein neues Großspielgerät für Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren.

Passend zur Historie der Stadt klettern die Kinder nun auf eine Festung vor der Festung. Mit der historischen Zitadelle im Rücken erobern sie ihre eigene Wehranlage, klettern, rutschen oder balancieren über Seilbrücken.

Es ist kein Spielgerät, das im Katalog bestellt werden kann, sagte Wolfgang Gunia im Rahmen der offiziellen Eröffnung. Ihn erinnere es an einen Römerturm am Limes. Es sei ein wunderbares Geschenk, das der Förderverein der Stadt gemacht hat“, fügte er hinzu.

Zu verdanken ist das neue Großspielgerät dem Einsatz engagierter Bürger, die eigens für das erreichte Ziel den Förderverein Spielplatz Schlossplatz gründeten, die Werbetrommel rührten, Sponsoren suchten und Spenden sammelten. Allen voran die Vereinsvorsitzende Margret Esser-Faber und Stellvertreterin Ruth Tavernier, die mit der offiziellen Einweihung die Kinderfestung an die Stadt übergaben.

Die Kosten beliefen sich auf 40.000 Euro. Viele kleine Spenden unterstützten das Vorhaben, aber auch Großspender aus Stadt und Kreis, sagte Margret Esser-Faber, die anmerkt, dass Landrat Wolfgang Spelthahn die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hatte. Zu den Hauptsponsoren zählen die Stadtwerke Jülich und die Sparkasse Düren, klärte Ulf Kamburg auf, Geschäftsführer der Stadtwerke, und betonte, dass mit dieser Spende der Fokus auf den Kindern liege und gleichzeitig die Innenstadt attraktiver werde. „ Das unterstützen wir gerne“.

Der Aufbau der Festung dauerte neun Tage, der Bauhof leistete die Vorarbeit. „Ohne die hätten wir das nicht geschafft“, sagt Marco Johnen, Fördervereinsmitglied. In den nächsten Tagen wird die Anlage mit einem Jülich-Wappen komplettiert. Und: Ein zusätzliches Spielgerät, ein Sandspieltisch für Kinder mit Behinderung, ist bestellt, ergänzt Johnen.

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