Kinder führen Musical vom „Kleinen Tag“ auf

Von: brs
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Ob Picknick im Park oder der Umzug einer Familie – fasziniert erlebt der „kleine Tag“ den ganz normalen Alltag der Menschen. Foto: Sylvester
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Koslar. „Es war einmal....“ So beginnen alle Märchen, auch das vom „Kleinen Tag“. Am Sonntagnachmittag brachten die Adelgundisspatzen mit einigen Schülern der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Nord aus Jülich das gleichnamige Musical auf die Bühne. Das Koslarer Pfarrheim war voll besetzt mit Eltern und Großeltern. Gut eine Stunde spielten, sprachen und schauspielerten die Kinder die niedliche, teils nachdenkliche Geschichte vom „Kleinen Tag“, frei nach Rolf Zuckowski.

Der „Kleine Tag“ wartet, umgeben von teils uralten Tagen, die bereits ihre Erfahrungen mit den Menschen gemacht haben, auf seinen großen Tag, den Tag. Ein 23. April soll er werden, doch erst der im nächsten Jahr. Die Wartezeit wird ihm lang – etwas, das wohl jedes Kind verstehen kann. In seinen Träumen malt sich der „Kleine Tag“ lauter tolle Dinge aus, er möchte schließlich ein ganz besonderer Tag werden.

Als er endlich durch sein Sternenloch in die Welt hinunter darf, erlebt er staunend den ganz normalen Alltag der Menschen. Er beobachtet eine Familie beim Umzug und eine andere beim Picknick oder ist zu Gast in einer Schule. Nach der Rückkehr berichtet er begeistert – und erntet Kopfschütteln und großes Unverständnis: „Kein neuer Rekord? Nicht wenigstens ein Zugunglück?“ Die anderen Tage sind enttäuscht von diesen langweiligen Erlebnissen. Traurig und einsam versteckt sich der „Kleine Tag“, bis genau ein Jahr später der nächste 23. April erzählt, dass überall auf der Welt ein großes Fest gefeiert wurde, ein Fest zum Jahrestag seines Vorgängers. Der „Kleine Tag“ lauscht erstaunt. Glücklich und überrascht erfährt er, dass er der erste und einzige Tag auf der Welt war, an dem es nirgendwo auf der Erde Krieg, Streit und Gewalt gab. Strahlend stimmt die blond gelockte Darstellerin zum Schluss ihr ganz persönliches Lied an: „Ich bin ich und werd nie ein anderer sein, was wichtig ist, entscheide ich allein!“ Mit einem vielstimmigen „Abschied heißt Hallo“ verabschiedeten sich die rund 25 Jungen und Mädchen vom Kinderchor Adelgundisspatzen und der GGS Nord von ihrem Publikum.

Anfang des Jahres haben die Kinder damit begonnen, ihr Musical einzustudieren. Mit ihrem Chorleiter Christoph Rück und unterstützt von vielen Helfern haben die Nachwuchsschauspieler eine hübsche Geschichte inszeniert. Textsicher und mit kindlichem Selbstverständnis bewiesen die Kinder Talent für die Bühne und ließen sich von Mikrofonen und Rampenlicht nicht aus der Ruhe bringen.

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