Aldenhoven - Kinder der GGS Aldenhoven werden zu Zirkusstars

Kinder der GGS Aldenhoven werden zu Zirkusstars

Von: gre
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Tolle Leistungen boten die jungen Mädchen am schwebenden Trapez in beachtlicher Höhe. Foto: Greven

Aldenhoven. Für zwei Tage wurden insgesamt 105 Kids der Gemeinschaftsgrundschule zu Zirkusstars, eigentlich sogar für eine ganze Woche. Rektorin Esther Josten hatte zur Projektwoche aufgerufen, Thema: „Schule macht Zirkus“.

Für diese Woche hatte sie die Arbeit mit den Kindern in die Hände von Patrick Brumbach und seinem Team vom „Circus Lollipop“ gelegt. Für eine Woche wurden die Klassenzimmer mit dem Zirkuszelt getauscht, zumindest teilweise. Die eine Hälfte der Unterrichtszeit verblieb für die Theorie, die zweite für die Praxis. Lehrerkollegium und Artisten teilten sich die Arbeit. In der praktischen Trainingswoche wurden die Sechs- bis Zehnjährigen zu Artisten, Akrobaten, Feuerschluckern, Tänzern, Clowns, Jongleuren, und Trapezkünstlern. Zum Schluss der Projektwoche zeigten sie ihr erworbenes Können in drei Vorstellungen im bis auf den allerletzten Platz gefüllten Zirkuszelt.

Man sah es ihren Augen an, mit welcher Begeisterung und welchem Selbstvertrauen sie bei der Sache waren. Auch optisch waren sie als Zirkuskünstler zu erkennen; denn Lollipop hatte für jeden Künstler das passende Kostüm. Auch das ganze Gehabe bei ihren Auftritten und die Disziplin und Präzision stimmten.

Mit Trompetenstößen wurde die Vorstellung mit dem Einmarsch des Ensembles eingeleitet. Fördervereinsvorsitzender Echghi Gamsoré und Daniela Sprünker sowie Rektorin Esther Josten begrüßten die Gäste und dankten vor allem den Sponsoren, Eltern und Lehrern, die beim Zeltaufbau mitgeholfen hatten. Dann begann das mit Lichteffekten gestützte Non-Stop-Programm in der Manege, vielfältig wie auch im richtigen Zirkus und abwechslungsreich.

Und jeder neue Programmpunkt brachte eine Steigerung. Zuerst die Turner, Radschläger bis zur dreistöckigen Pyramide. Nach einem lustigen Sketsch führten 14 kleine Zauberer die Zuschauer in die Welt der Magie. Furchtlos hielt die kleine Barbara im Kasten aus, in den 14 Messer versenkt wurden. Höhepunkt war hier die schwebende Jungfrau. Es kam noch besser: Die Akrobaten und vor allem Jongleure zeigten schon hohe Kunst beim Balancieren von bis zu acht Tellern. Und welchen Mut die Feuerschlucker, auf Glasscherben oder Nagelbrett stehend oder Messertisch liegend, bewiesen, war sehr beachtlich. Ganz cool sprangen sie als Mexikaner-Team im Hechtsprung durch den Reifen oder im Salto über den Feuerstab.

Das Seil war zwar nicht in großer Höhe gespannt, aber es brauchte schon Mut, es in etwa ein Meter Höhe zu überschreiten. Hanna schaffte das sogar in einem Reifen gehend.

Das Beste kam zum Schluss: Was die Trapezkünstler in zehn Meter Höhe bewiesen, war atemberaubend. Das grenzte schon an ganz große Zirkuskunst. Da stockte manch einem der Atem. Wie viel Mut und Selbstvertrauen die Kinder in der einen Projektwoche getankt haben, ist schon beachtlich. Schule kann auch das.

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