Kinder aus der Gemeinde Titz haben den Klimaschutz im Blick

Von: ptj
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Stolz halten Titzer und Rödinger Kindergartenkinder die Urkunden: Angela Troisdorf (v.l.), Leiterin des katholischen Kindergartens St. Kornelius, Bürgermeister Jürgen Frantzen, RWE-Kommunalbetreuer Frithjoff Gerstner und Gerta Cremers, Leiterin des Gemeindekindergartens „Zauberwelt“ sind zu sehen. Foto: Jagodzinska

Titz. Bereits zum zweiten Mal wurden Titzer Kindergärten für Projekte, die Umweltschutz und Nachhaltigkeit anschaulich vermitteln, mit dem RWE-Klimaschutzpreis ausgezeichnet. Verbunden mit der Auszeichnung sind insgesamt 1000 Euro.

Alle zwei Jahre öffnet die Gemeinde Titz ihre Internetplattformen für solche Bewerbungen, unter denen der Gemeinderat die Initiativen der Kindertagesstätten auswählte. Das Projekt der Titzer „Zauberwelt“ heißt „Vögel in unserem Garten“. Dabei handelt es sich nach Bekunden von Leiterin Gerta Cremers um ein nachhaltiges Projekt, das bereits im Herbst 2013 an den Start ging.

Weil die Kids „den Vögeln helfen“ wollten, bauten sie mit Unterstützung ihrer Erzieherinnen und des Müntzers Schreiners Ulrich Goebbels fünf Holznistkästen. Diese wurden seitlich mit „Naturbildern“ versehen und draußen aufgehängt, mit Blickkontakt zum Kindergarten. Im Frühjahr beobachteten die Kids mit kleinen Ferngläsern das Nistverhalten und fertigten daraufhin noch ein großes Bodennest. Im Herbst wurden die Kästen zur Reinigung ausgeräuchert und Futterstellen wie Meisenkugeln und Körnerglasbehälter bereitgestellt.

„Aus Alt mach Neu“, nannte der katholische Kindergarten St. Kornelius sein Projekt, das die Wiederverwertung von Abfall aufgreift. Nahezu alle Kindergartenkinder bastelten aus den unterschiedlichsten Plastikverschlüssen anschauliche bunte Figuren und fertigten Blumentöpfe aus den Böden von Einwegflaschen.

Weil sich Klimaschutz „auf viele Gebiete erstreckt“, ist das Aktionsspektrum für Energieeffizienz oder verbesserte Umweltbedingungen groß. RWE-Kommunalbetreuer Frithjoff Gerstner betonte: „Die Kinder und ihre Erzieherinnen haben sich hier einiges einfallen lassen. Das große Engagement, das in den Projekten gezeigt wurde, ist sehr lobenswert“.

Auch der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen fand Worte des Dankes an Gerstner. Frantzen zeigte sich begeistert von der Initiative, die einerseits „Kinder früh in Kontakt mit ökologisch sinnvollen Themen bringt“ und andererseits „Einrichtungen für ihre wertvolle Arbeit würdigt“.

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