Inden - Keine Probleme mit der Statik: Indemann hat genug „Muskeln”

Keine Probleme mit der Statik: Indemann hat genug „Muskeln”

Von: -vpu-
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Der Indemann. Foto: ZVA

Inden. Der Arm des Indemannes ist keinesfalls ein statischer Problemfall. Das sagt der Indener Bürgermeister Ulrich Schuster auf Anfrage und reagiert damit auf Meldungen anderer Medien.

Der Verwaltungschef versteht die Aufregung nicht, da die auf zehn Personen begrenzte Anzahl derer, die den Arm gleichzeitig betreten dürfen, schon lange bekannt und auch auf dem Eröffnungsfest am 4. September ausgeschildert war.

Das werde jetzt nach seiner Auffassung auf Initiative „interessierter Kreise hochgespielt”, die im Detail gar nicht wüssten, worum es geht. Um es kurz zu machen: Der rechte ausgestreckte Arm soll nicht in zu große Schwingung versetzt werden, damit den Menschen im Inneren nicht übel wird.

„Wir haben uns noch einmal mit der Bauleitung kurzgeschlossen: Statische Gründe spielen keine Rolle, Es geht nicht darum, dass der Arm abbrechen könnte oder ähnliches. Er soll nur nicht zu stark schwingen, weil es schon so manch einen Überwindung kostet, diesen Bereich zu betreten und 18 Meter senkrecht nach unten zu sehen. Wenn da jetzt eine Schulklasse rumhüpft, wird garantiert irgendwem schlecht”, berichtete Schuster.

Zudem gebe es für die Beschränkung auf zehn Personen auch einen „untergeordneten technischen Grund”: Da die Aussichtsfigur mit der illuminierbaren Außenhaut bespannt ist, soll durch zu große Bewegungen die Befestigung des Drahtgewebes nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. In Kürze wird ein Drehkreuz installiert, das den Zugang blockiert, wenn mehr als zehn Personen diese Ebene betreten wollen.

Unterdessen haben die Entwicklungsgesellschaft Indeland und die Gemeinde Inden an den ersten Wochenenden einen erstaunlichen Publikumszuspruch festgestellt. An den Sonntagen stiegen bis zu 2000 Menschen über 192 Stufen praktisch auf den Kopf der 36 Meter hohen Aussichtsfigur hinauf.
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