Keine Einwände des Kartellamtes

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Jülich/Düren. Wenn sich der neue Kreistag am 3. November zu seiner konstituierenden Sitzung (17 Uhr) trifft, stehen nur Formalien an. Nicht der von allen Mitarbeitern des Jülicher St. Elisabeth-Krankenhaus erhoffte Tagespunkt Übernahme des Jülicher Krankenhauses durch die Caritasträgergesellschaft West (CTW).

Wie Karl Schavier als alter und neuer CDU-Kreistagsfraktions-Vorsitzender auf Anfrage erläuterte, wartet der neue Kreistag zuerst die kartellrechtliche Überprüfung ab, „ob durch die Übernahme des Jülicher Krankenhauses durch die CTW eine marktbeherrschende Stellung eintritt.”

Diese Prüfung ist nach Informationen unserer Zeitung abgeschlossen. Denn in der aktuellen Liste der Zusammenschluss-Verfahren der Bonner Bundesbehörde taucht das St. Elisabeth-Krankenhaus nicht auf. Zudem, so hieß es bei der CTW, habe man sich vor dem Vertragsabschluss bei der Behörde eingehend erkundigt.

Das bestätigt auch Kay Weidner als Sprecher der Bundesbehörde: „Im Mai diesen Jahres hat es eine entsprechende Anfrage der CTW gegeben. Anfang Juni ist die Überprüfung abgeschlossen worden mit der Feststellung, dass die Übernahme des Krankenhauses nicht kontrollpflichtig ist.”
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