Kein Rederecht für die Drogenberatung

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Jülich. Zwei Vertreterinnen der Drogenberatung wollten dem Jülicher Fachausschuss darlegen, wie wichtig ihre Arbeit und die des Vereins „Frauen helfen Frauen“ ist. Beide Einrichtungen sehen ihre Arbeit in Jülich bedroht.

Dies dann, wenn die Stadt die Zuschüsse komplett streicht und diese nicht vom Kreis Düren übernommen werden. Das ist so im Etatentwurf vorgesehen. Obwohl der Ausschuss am Donnerstag die ihn betreffenden Haushaltsstellen zu beraten hatte, wurde den Damen kein Rederecht eingeräumt.

Das geschah aber aus grundsätzlichen Erwägungen, weil man sonst Vertretern aller Institutionen, die Geld von der Stadt erhalten, diese Möglichkeit einräumen müsste. Das wollte eine Mehrheit des Gremiums nicht, zumal der Haupt- und Finanzausschuss sich der Angelegenheit noch annehmen wird.

Der hat über einen Grünen-Antrag zu befinden. Die Fraktion schlägt vor, die Zuschüsse im Etat zu belassen und zu versuchen, Beteiligungen beim Kreis oder Nachbarkommunen zu bekommen. Beide Einrichtungen arbeiten in Jülich, betreuen aber Menschen aus dem gesamten Nordkreis.

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