Kein Geld: Neue Feuerwehrkleidung nur für Einsteiger und Dicke

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Die Feuerwehr wird umgekleidet, doch die Kommunen sind knapp bei Kasse: Der Jülicher Brandinspektor Swen Henseler (34) trägt im Routinedienst ein privat beschafftes T-Shirt mit „Feuerwehr”-Stick. Foto: gep

Aldenhoven. Die Feuerwehren in NRW erhalten eine neue einheitliche Dienstkleidung. Das sieht zumindest ein Erlass des Landesinnenministeriums vor. Doch vor Ort - alle Kommunen sind knapp bei Kasse - hat man andere Sorgen.

„Wir haben größere Probleme”, sagt der Aldenhovener Gemeindebrandinspektor Wilfried Thelen. Deshalb wird die neue Dienstkleidung, die im normalen Tagesablauf getragen wird, nur angeschafft, wenn „jemand neu eintritt oder jemand dünner oder dicker geworden ist”.

Auch eine neue dunkelblaue Ausgehuniform (mit Krawatte, und Schirmmütze) hat die Landesregierung den Feuerwehrleuten in NRW geschneidert. „Out” ist das „Modell Duisburg”, „in” das Modell „Köln”. „Darauf verzichten wir”, sagt Thelen.

Die Freiwillige Feuerwehr Jülich lässt die alte Jacke umschneidern, berichtet Stadtbrandinspektor Udo Diß, mit Schulterklappen und dem Stick „Feuerwehr”. „Wir investieren lieber in die Schutzbekleidung”, sagt Diß.
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