Koslar - Katholische Frauengemeinschaft: Vom Basar profitieren vier Einrichtungen

Katholische Frauengemeinschaft: Vom Basar profitieren vier Einrichtungen

Von: brs
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Strahlende Gesichter beim Sektempfang anlässlich der Spendenübergab: Helene Wagner (Mitte) von der Frauengemeinschaft überreichte vier gut gefüllte Geldumschläge. Foto: B. Sylvester

Koslar. Ganz genau 5630 Euro haben die Frauen von der Katholischen Frauengemeinschaft Koslar-Engelsdorf zusammengetragen. Dafür haben sie viele, viele Stunden genäht, gebastelt und gewerkelt. Die Ergebnisse ihrer Arbeit gab es auf dem traditionellen Weihnachtsbasar – dieses Jahr am 18. und 19. November – in der Koslarer Bürgerhalle zu kaufen.

Die vielen Besucher des Basars haben offenbar gerne gekauft und damit dazu beigetragen, dass Helene Wagner, Vorsitzende der Frauengemeinschaft, am vier gut gefüllt Umschläge verteilen durfte. Die Spenden gingen an das Internat des rheinischen Blindenfürsorgevereins in Düren, an die Selgersdorfer Stephanusschule, an das Stammhaus in Jülich und an den Förderverein der Kita „Unterm Regenbogen“ in Koslar.

„Davon können wir jetzt eine Bewegungslandschaft anschaffen“, freute sich Kita-Leiterin Nicole Körfer-Mommertz über den warmen Geldregen. Wenn auch die Klettergerüste samt Fallschutz nicht ausschließlich durch die Spende der Frauengemeinschaft bezahlt werden können – dafür sind sie schlicht zu kostspielig –, so leistet die Spende doch auch in diesem Jahr wieder ein wertvollen Beitrag zur Finanzierung zusätzlicher Anschaffungen nicht nur in der Kita.

Große Fenster

Auch die Internatsbewohner in Düren dürfen sich wieder über ein paar Extras freuen, die sonst nicht drin sind. So haben die sehbehinderten, teilweise mehrfach gehandicapten Kinder und Jugendlichen sich im vergangenen Jahr neue große Fernseher gewünscht und bekommen. Auch diese Anschaffung war nur dank der Unterstützung der Koslarer Frauen möglich.

Die Stammhaus-Bewohner durften im vergangenen Jahr dank der Zuwendung der Koslar-Engelsdorfer Frauengemeinschaft sogar endlich einen heiß ersehnten Urlaub auf der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca verbringen, und die Stephanusschüler erhielten eine Licht- und Audio-Anlage für ihre Bühne.

Alle Spendenempfänger brachten dicke „Dankeschöns“ ihrer Einrichtungen mit, die Stammhäusler hatten eigens eine Collage mit Urlaubsfotos angefertigt. „Das ist das Schöne“, strahlte Helene Wagner, „wir sehen dann auch immer, wofür unsere Spenden genutzt werden.“

Für alle Beteiligten steht jetzt schon fest, dass sie im kommenden Jahr ihre inzwischen schon 42-jährige Tradition des Weihnachtsbasars fortführen werden. Dankbare Abnehmer der Früchte ihrer Arbeit sind ihnen auch dann wieder gewiss.

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