Katholische Frauengemeinschaft blickt auf vier Jahrzehnte zurück

Von: gre
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Diese Damen haben als Vorstandsmitglieder über 40 Jahre die Geschicke der Katholischen Frauengemeinschaft gelenkt. Vorne in der Mitte die derzeitige Vorsitzende Christa Kirsch. Hinter ihr die Vorgängerin und Gründungsvorsitzende Hildegard Rinkens. Foto: Greven

Schleiden. Wie beliebt und wie anerkannt die Katholische Frauengemeinschaft in der Schleidener Dorfgemeinschaft ist, zeigte sich bei der Feier zum 40-jährigen Bestehen, welches man am vergangenen Sonntag im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes und des nachfolgenden gemütlichen Beisammensein im Pfarrhaus beging.

Die bisherigen Verdienste dieser Gemeinschaft, der nicht nur Frauen aus Schleiden angehören, sondern auch aus der näheren Umgebung, wurden während des Wortgottesdienstes und später beim gemeinsamen Mittagessen hervorgehoben und gewürdigt.

Christa Kirsch, die seit Jahren amtierende Vorsitzende, rief den Werdegang dieser Gemeinschaft noch einmal in Erinnerung. Er begann seinerzeit mit der Fertigung von weit über 1000 Lepradecken, die von den Frauen gestrickt worden sind, setzte sich fort mit den Verkaufsbasaren zu Weihnachten und Ostern, die über Jahre eine riesige Resonanz hatten. Geblieben sind der monatliche Wortgottesdienst mit dem nachfolgenden Frühstück, die Besuche der alten und kranken Menschen, die diversen Ausflugsfahrten und natürlich die aktive Teilnahme am dörflichen Geschehen.

„Geteiltes Leid ist halbes Leid“ war das Thema, welches Brigitte Steinbusch in den Vordergrund der gemeinsam mit Marion Rösner gestalteten Predigt gewählt und auf das Wirken der Frauengemeinschaft bezogen hatte. Man habe sich zwar vielfach dem Leid anderer Menschen angenommen, aber auch doppelte Freuden erleben können. Niemand bleibe mit seiner Not allein. Hierfür konnte sie aus dem dörflichen Umfeld einige Beispiele anführen.

Josef Schumacher unterstrich das engagierte Wirken der KFG im kirchlichen und karitativen Bereich und sprach ihr namens des Kirchenvorstandes den Dank aus. Er hoffte, dass es auch künftig Frauen gebe, die bereit sind, Verantwortung für die Allgemeinheit zu übernehmen.

Zur würdigen Gestaltung des sehr gut besuchten Gottesdienstes trugen der Kirchenchor St. Nikolaus und der Handglockenchor der evangelischen Pfarrgemeinde Aldenhoven bei, die für ihre wohlklingenden Beiträge mit viel Beifall bedacht wurden.

Während des gemeinsamen Mittagessens gratulierten Ortsbürgermeister Alexander Poullig namens der Zivilgemeinde und des SPD-Ortsvereins, Willi Kleiker namens des CDU-Ortsvereins und Wilbert Buhs als Vertreter aller Schleidener Vereine und Gemeinschaften.

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