Kasalla heizt die Stimmung im Kulturbahnhof an

Von: bw
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Die Band „Kasalla“ sorgte mit ihren kölschen Songs für ausgelassene Stimmung im ausverkauften Saal des Kulturbahnhofs. Foto: Wickmann

Jülich. Im Jülicher Kulturbahnhof gab es trotz großer Hitze ordentlich „Kasalla“, denn die gleichnamige Kölner Band hatte sich für ein Konzert angesagt, auf das viele lange gewartet hatten. Seit 2011 ist die fünfköpfige Gruppe gemeinsam unterwegs, hat mittlerweile drei Alben veröffentlicht und ist 2014 mit dem Deutschen Musikautorenpreis der GEMA ausgezeichnet worden.

Ihre Single „Pirate“ war einer der meistgespielten Songs des Jahres 2012, und sie durften als Vertreter des Kölsch-Rock schon als Vorgruppe der Höhner und von Brings auftreten.

„Die Förderung durch lange etablierte Bands in Köln hat uns geehrt, und wir sind ihnen dankbar, dass wir so sehr schnell bekannt geworden sind“, sagte Kasalla im Interview. Die Band besteht aus Sänger Bastian Campmann, Gitarrist Flo Peil, Keyboarder Rene „Ena“ Schwiers, Bassist Sebastian Wagner und Schlagzeuger Nils Plum.

Nach „Et jitt Kassalla“ und „Immer en Bewäjung“ stand nun Jülich im Rahmen ihrer Tour zum dritten Longplayer „Us der Stadt met K“ auf dem Programm. „Heute ist es extrem heiß, aber wir wollen aus dem Publikum noch ein paar Grad mehr rausholen“, hatte die Band schon vor dem Konzert angekündigt und damit nicht zu viel versprochen.

Nach dem Intro zur „Stadt met K“ folgte Hit auf Hit. Zum Tourleben passte natürlich ihr Song „Immer en Bewäjung“, der Aufforderung „Häng hu“ kam der ganze Saal sofort nach und, um der Hitze auf der Erde zu entkommen, stiegen alle gern in den „Stäänefleejer“.

Weiter ging die Reise nach „Köllefornia“, Flo Peil gab „Dä Jung met d‘r Jittar“, und es wurden alle Gläser erhoben zu „Alle Jläser huh“. Auch ruhigere Nummern wie „Dat Beste an mir bes Du“ oder „Marie“ gehörten zum Programm und alle sangen begeistert mit.

Bassist Sebastian Wagner ließ es sich nicht nehmen, bei einigen Songs den Kontakt zum Publikum zu suchen und zwischen den Fans zu spielen oder später auf eine der Boxen neben der Bühne zu klettern.

Weitere Klassiker, auf die alle gewartet hatten, waren „Fleisch un Bloot“, „Pirate“ und „Immer noch do“, die selbstverständlich von der Band geliefert wurden. Als sich das Konzert mit dem „Leed för Tschö ze saare“ dem Ende näherte, wurde vom Publikum lautstark und erfolgreich eine Zugabe gefordert.

Mit dem Titelsong des neuen Albums „Us der Stadt met K“ und der Ballade „Bütz mich“ holte Kasalla zwei weitere Klassiker aus der Kiste, ehe auch der schönste Konzertabend mit „Mer sinn uns widder“ endete. Die kölsche Band wurde vom begeisterten Publikum gefeiert und wird bestimmt nicht das letzte Mal im Kulturbahnhof gewesen sein.

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