Karnevalstauglicher Kölsch-Rock im KuBa

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„Jetz Jöh“ forderte die Kölsch Rock Band „Fiasko“ ihr Publikum auf und legte dann gleich richtig los. Foto: Kròl

Jülich. Ihr Name ist bestimmt nicht Programm, denn in einem Fiasko endete das Konzert der gleichnamigen Kölsch-Rock Band „F!asko“ am Ostersamstag im Jülicher KuBa ganz gewiss nicht. Im Gegenteil, schon zeitig hatte sich die ersten Partywilligen eingefunden, und als dann Henning Becker (Gitarre), Dirk Fussel (Bass), Daniel Müller (Gesang) und Rene Jungbluth (Schlagzeug) die Bühne betraten, ging die Post richtig ab.

„Jetz Jöh“ war nicht nur der Titel ihrer ersten CD, die sie an diesem Abend vorstellen wollten, „Jetz Jöh“ ist auch das Motto der Band. Dieser Aufforderung kann sich dann auch niemand entziehen, und so ist es kein Wunder, dass die vier Musiker in der vergangenen Session als Newcomer des Jahres im Kölner Karneval gehandelt wurden.

Alltagsthemen

Es sind überwiegend eigene Stücke, die das Quartett präsentiert, und wie es im Kölsch Rock nun einmal so ist, handeln sie von Herz-Schmerz, ganz Alltäglichem und all den großen und kleinen Dingen, die das Leben so schreibt. Allesamt sind sie aber karnevalstauglich, laden mal zum Schunkeln, mal zum Abrocken ein. Fetziges wechselt mit Nachdenklichem, Lustiges mit einer traurigen Ballade. Und so ist für jeden etwas dabei.

Mit „Danze“ ihrem jüngsten Sessionshit oder ihrem Opener „Jetz Jöh“ bringen sie ihr Publikum in Schwung. „Mamm“ oder „Einer dieser Tage“ sind dagegen eher getragen, und nachdenklich wird es bei „18“, einem Lied, das sich um den Tod eines Freundes dreht.

„Wir wollen unserem Publikum eine Botschaft mitgegeben. Wir wollen die Leute berühren und das geht besonders gut auf Kölsch“, erklärte dann auch Sänger Daniel Müller. Sie wollen ihr Publikum aber auch zum Tanzen und Mitmachen animieren, und in dieser Hinsicht hatten sie in Jülich absolut keine Schwierigkeit. Um dann noch eins drauf zu setzten, hatten sie bei den Bläck Fööss und ihrem „Veedel“ sowie bei BAB und „Verdammt lang her“ zwei gecoverte Versionen im Gepäck.

Bei einer der beliebten „Los mer singe“-Veranstaltungen im Kulturbahnhof, bei der die Band kurz aufgetreten war, wurde die Idee zu dieser CD-Präsentation geboren, die jetzt in die Tat umgesetzt wurde. Kr.

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