Kaffeeklatsch mit Zupfmusik: Mandolinenorchester dankt Unterstützern

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Jülich. Wie bleiben wir mit unseren fördernden Mitglieder im Gespräch? Dieser Frage stellte sich der Vorstand des Koslarer Mandolinenorchesters Rurtal vor einem Jahr. Die Antwort war ein Kaffeeklatsch mit Zupfmusik in den Räumen der Bürgerhalle, der jetzt seine Wiederholung fand, sehr zum Vergnügen aller Besucher.

Auf Einladung der Musikerinnen und Musiker traf man sich zu Kaffee und Kuchen, begleitet von einem bunten musikalischen Programm, moderiert vom Leiter des Orchesters, Stephan Hebeler. Musik von Telemann, Kreidler, Schumann und zwei Dowlandlieder, wundervoll gesungen von der Sopranistin Antje Bitterlich und vom Orchester begleitet leiteten den Nachmittag ein.

Musik und Begegnung waren die Motivation für diesen Tag. Gleichzeitig bildete dies den geeigneten Rahmen, um verdiente Mitglieder des Vereins zu ehren. So nutzten der Vereinsvorsitzende Guido Müntz und Orchestergitarrist Helmut Lang, der in dieser Runde offiziell als Präsident den Bund Deutscher Zupfmusiker NRW vertrat, die Gelegenheit, Verdienste zu würdigen und Urkunden zu überreichen.

Zunächst galt es, zwei aktive Spielerinnen für ihre Treue zum Orchester zu ehren. Inge Lüttgens (Mandoline) und Monika Hecht (Mandola) sind beide sehr verlässliche Aktivposten, die als aktive Musikerinnen seit 40 Jahren bei Proben und Konzerten immer zur Stelle sind. Außerdem war es für beide immer selbstverständlich, sich im außermusikalischen Bereich zu engagieren und bei der Vorbereitung von Wettbewerben, Konzerten oder Vereinsfeiern mitzuwirken. Monika Hecht war darüber hinaus viele Jahre Mitglied im Vorstand des Vereins. Musikalisch vergrößerte sie im Laufe der Zeit ihren Aktionsradius und spielte außer im Koslarer Orchester über 20 Jahre im Landesorchester NRW und in kleineren Kammerensembles mit.

In seiner Laudation dankte Helmut Lang beiden Spielerinnen für diese lange Zeit des Engagements. Er und Guido Müntz wünschten sich natürlich viele weitere Jahre mit ihnen zusammen im Orchester. Als äußeres Zeichen wurde den „Jubilarinnen“ je eine Urkunde des Vereins und des Verbandes sowie die goldene Ehrennadel verliehen. Als besonders Präsent erhielten sie ein Bild des Künstlers Hans Frechen, der selbst Mitglied im Orchester ist.

Aus dem Kreis der fördernden Mitglieder wurden Raimund Loup und Michael Stumm für 40 Jahre sowie Henriette Zimmermann für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein geehrt. Auch hier konnte Guido Müntz erfreut feststellen, dass sich die Förderung nicht auf den Beitrag beschränkt, sondern sich auch in aktiver Mithilfe bei vielen Veranstaltungen des Vereins zeigte. Dafür gab es ein herzliches Dankeschön sowie die Vereinsurkunde und das Bildpräsent.

Danach mischten sich die Orchestermitglieder unter ihr Publikum. So war der Raum für anregende Gespräche über Vergangenes und über die Zukunft der Zupfmusik in unserer Region geschaffen. Dabei konnten die jüngeren Spieler von den „alten Hasen“ einmal mehr erfahren, wie sehr sich die Zeiten und auch die Einstellung zur regionalen Kultur geändert haben. Alle Teilnehmer der Veranstaltung waren sichtlich von der Idee und der Durchführung angetan und man verabschiedete sich mit dem Wunsch, dies regelmäßig zu wiederholen.

Nicht verborgen bleiben konnte natürlich die Sorge, dass der Nachwuchsmangel auch diesem Orchester irgendwann Existenzprobleme bereiten könnte. Man begab sich also auf die Suche nach kompetenter Ausbildung – und wurde fündig. Mit Marianne Keller steht dem Orchester ab sofort eine Instrumentallehrerin zur Verfügung, um Nachwuchs auszubilden. Sie studierte am Standort Wuppertal der Hochschule für Musik und Tanz Köln Mandoline und Gitarre und freut sich auf die ersten Schülerinnen und Schüler.

Im Bereich Mandoline können Instrumente durch das Orchester zur Verfügung gestellt werden. Informationen oder Anmeldungen zum Unterricht bietet der Verein unter Telefon 02461-55504 oder bei den auf der Homepage aufgeführten Kontakten www.mandolinen-orchester-koslar.de.

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