Kabeltrasse: RWTH hat Gezerre mit Aldenhoven satt

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Aldenhoven. Der Zoff zwischen der Gemeinde Aldenhoven und dem ATC (Automotive Testing Center of RWTH Aachen University) wegen 10.000 Euro ist ausgestanden.

Diese Summe hatte die Gemeinde per Ratsbeschluss als Entschädigung dafür gefordert, dass für die Verlegung eines Strom- und eines Datenkabels zum Automobiltestzentrum in Siersdorf 150 Meter eines Wirtschaftsweges genutzt werden dürfen.

Doch die RWTH hatte dieses Gezerre satt, einigte sich mit Landwirten, deren Äcker an den Weg grenzen, und zahlt jetzt lediglich 25 Euro in die Gemeindekasse, da nur noch eine öffentliche Wegkreuzung genutzt wird. Partei für die RWTH hatten der Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) und der Aldenhovener SPD-Fraktionschef Udo Wassenhoven ergriffen,

Das Strom- und Datenkabel wird für das Galileo-Projekt benötigt. Errichtet wird eine Galileo-Test- und Entwicklungsumgebung (automotiveGATE). In diesem können satellitenbasierte Anwendungen bereits vor der Inbetriebnahme des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo entwickelt werden. Sechs Pseudo-Satelliten versorgen das ATC mit Signalen, so dass die Forscher damit arbeiten können. Entwickelt werden etwa Fahrzeugassistenten der nächsten Generation.

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