Junge Jülicher Talente: Der Chor der Sklaven wird fröhlich

Von: Hilde Viehöfer-Emde
Letzte Aktualisierung:
12522075.jpg
Das Blockflöten-Ensemble eröffnete das Jahresabschlusskonzert der Musikschule. Foto: Wolfgang Emde

Jülich. Zum alljährlichen Konzert zum Ende des Schuljahres begrüßte Wolfgang Riedel die Zuhörer in der Schlosskapelle. Schülerinnen und Schüler der Musikschule Jülich durften ihr Können und ihre Fortschritte zeigen. Die Beiträge der einzelnen Instrumentalklassen zeugten von hohem Niveau und konsequenter Arbeit der Dozenten im Unterricht.

Solistische Beiträge wechselten mit denen der verschiedenen Streicher- und Bläserensembles. Große Bereicherung erfuhr das durchweg klassische Programm durch den Auftritt des Trios Veronique Kohnen an der Querflöte, Joshua Brendel und Manuela Riedel an den Gitarren. Die Songs aus der Popmusik, perfekt vorgetragen und melodiös klangschön präsentiert, waren ein schöner Kontrast zu den anderen Programmpunkten.

Sehr sauber im Zusammenspiel zeigte die Blockflötenklasse von Almuth Müller, dass der schlichte, weiche Klang der Holzinstrumente sogar bei den Auszügen der Feuerwerksmusik von G.F. Händel gut zur Geltung kommt. Unbeschwert heiter musizierte die Streicherklasse von Susanne Trinkaus das Allegro aus „Eine kleine Nachtmusik“ von W.A. Mozart. Die jungen Querflötistinnen der Schule unter Leitung von Gerda Schwarz spielten ihrem Können entsprechend mit großem Einsatz drei bekannte Melodien, bei denen sogar der Chor der Sklaven zu einer sehr fröhlichen Sache wurde.

Hohe Ansprüche erfüllt

Die solistischen Beiträge zeugten von den großen Talenten, die in der Musikschule ihre Ausbildung erfahren. Lovis Wettstein an der Klarinette mit einem Fantasiestück von Nils W. Gade begeisterte mit einer besonders klangschönen Interpretation und perfekter Anblastechnik. Sehr sauber im Ton und reif in der Technik war auch der Beitrag von Carla Leibold, die Arie aus der Sonate C-Dur von A. Vivaldi. Mit einem Klarinettenduo aus der Popmusik präsentierten sich Vincent Ruppik und Charlotte Wellmann in gekonntem Zusammenspiel.

In perfektem Zusammenklang ihrer Altflöten spielten Charlotte Pape und Leonie Bongers zwei Sätze aus der Sonate G-Dur von G.F. Telemann.

Hohe Ansprüche erfüllte Henrike Wille mit der Interpretation eines Satzes aus der Sonate für Klarinette von Paul Hindemith. Annette Grooß bot mit dem Allegro aus der Violinsonate von J. Brahms eine reife Leistung, Jochen Grooß, ein ebenso großes Talent am Cello, spielte mit großem Ausdruck das Allegro non Troppo aus dem Konzert Nr. 1 von Camille Saint-Saens. Die Klavierbegleitung der Solisten lag in den bewährten Händen von Tomoko Yoneyama, Adeline Hulin, Anton Bohlem-Spang und Ina Otte.

Zum Abschluss des Programms erklang in großer Besetzung das Konzert für zwei Flöten von Antonio Vivaldi. Solistinnen waren Alexandra Blanc und Gerda Schwarz.

Es gab großen Applaus für die jungen Instrumentalisten und große Anerkennung für die musikpädagogische Arbeit, die an der Musikschule Jülich geleistet wird.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert