Jugendgästehaus mit 180 Betten am Jülicher Park?

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Bäume und Sträucher können nur schwer kaschieren: Die Baracken am Parkeingang, in denen Dorothee Esser und ihr Team arbeiten, haben es hinter sich. Foto: Uerlings

Jülich. Ein Investor aus Süddeutschland möchte am Brückenkopf-Park in Jülich ein Jugendgästehaus mit 180 Betten errichten. Entsprechende Pläne bestätigte der Jülicher Beigeordnete Martin Schulz auf Anfrage unserer Zeitung.

Der Geldgeber, der 32 vergleichbare Anlagen in Europa betreibt, will sich das 2,7 Millionen Euro kosten lassen. Dieses Vorhaben setzt die Stadt Jülich unter Zugzwang: Sie muss nun überlegen, ob sie nicht auf diesen Zug aufspringt und den seit Jahren überfälligen Neubau der Park-Verwaltung parallel vorantreibt. Die kommunale GmbH mit über 20 Mitarbeitern residiert seit der Landesgartenschau 1998 in einem Dauerprovisorium aus mehreren Containern.

Außerdem wären der Investor wie auch Stadt und Park-GmbH stark daran interessiert, die überregional beliebte Einrichtung von der Witterung unabhängiger zu machen. Daher steht auch der Neubau einer „Indoor-Spielhalle” in Rede.

Die beiden Komplexe neben dem Gästehaus müsste wiederum die Stadt selbst finanzieren, wobei sie dabei über den Kreis Düren auf eine Million Euro aus dem Konjunkturpaket II zurückgreifen könnte. Zu stemmen wären aber dennoch über zwei Millionen Euro.

Die politischen Gremien haben mit ihrer Entscheidung und einer Auftragsvergabe Zeit bis zum Jahresende, sonst verfallen die Fördermittel.
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