Jugendgästehaus: Bauphase II beginnt im April

Von: hfs.
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Im Rohbau fertiggestellt ist das „Bildungshaus”, in dem unter anderem auch die Park-Verwaltung ihren Platz erhält. Die weiteren Arbeiten am Jugendgästehaus werden Ende April, Anfang Mai fortgesetzt. Foto: hfs.

Jülich. „Es gibt keine Schieflage beim Projekt Jugendgästehaus.” Dies betont der Geschäftsführer der Jugend-und Familiengästehäuser (Jufa) aus Österreich, Gernot Reitmaier auf Anfrage. Als Mit-Investor wird die Jufa das insgesamt 8,1 Millionen teure Gästehaus nach der Fertigstellung betreiben.

Nachdem am 5. Oktober vergangenen Jahres der Spatenstich erfolgte, ging es direkt in die Bauphase. Denn in das „Bildungshaus”, in dem auch die Verwaltung des Brückenkopf-Park einziehen wird, wurden Mittel aus dem Konjunkturpaket II des Kreises Düren gesteckt.

Diese mussten bis Ende des vergangenen Jahres abgerufen sein. So steht dieser erste Komplex im Rohbau, nach dessen Fertigstellung aber der weitere Baubetrieb ruht. Und für Gesprächsstoff sorgt, weil es nicht weitergeht. „Ende April, Anfang Mai, werden wir mit den weiteren Bauarbeiten fortfahren”, bekräftigt Reitmaier.

Zur Zeit sei man dabei, weiterere Verhandlungsgespräche zu führen. Und zwar in der Richtung, zusätzliche Optimierungen bei den Bauausführungen und der späteren Ausstattung zu erreichen. Auch stünden, so Reitmaier, Preisverhandlungen mit den ausführenden Firmen an. „Jülich braucht sich keine Sorgen zu machen. Wir liegen noch ganz im Zeitplan, unser Jugendgästehaus wird im Frühjahr 2013 eröffnet.

Dass der Eröffnungstermin nicht infrage steht, ist auch dem neuen Firmenkatalog zu entnehmen. Darin wirbt die Jufa für ihre vier Standorte in Deutschland. So auch für das Gebäudeesemble „Energiewelt Indeland” Jülich, in dem das 180 Betten umfassende Jugendgästehaus ebenso seinen Platz findet wie das Bildungshaus für die Park-Verwaltung, einschließlich der Seminarräume für Lehrveranstaltungen.

Als dritter Komplex wird ein Energie-Erlebnis-Pavillion gebaut, in dem Freizeitangebote rund um das Thema Energie angesiedelt sind. Sozusagen als Gegenstück zu den vielen Freiluftmöglichkeiten im Park selbst. „Wir haben jetzt schon Buchungen für Jülich vorliegen”, sagt Gernot Reitmeier, der fest davon überzeugt ist, dass man die über 20.000 angedachten Übernachtungen im Jahr im Jülicher Jugendgästehaus, welches für Aufenthalte von Familien, Vereinen und Verbände gedacht ist, auch erreichen wird.

Wie es auch eiPne Machbarkeitsstudie aufzeigt. „Aus den Angeboten des Brückenkopf-Park und des Indelandes lässt sich ein Paket schnüren, das einen mehrtätigen Aufentahlt attraktiv macht”, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn anlässlich des Spatenstichs, dem Ende April, Anfang Mai die „Bauphase 2” folgen wird.
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