Jülichs „Zehner“ erwarten den Türkischen SV Düren

Von: hfs.
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Jülich. „Es war eines unserer besseren Spiele. Trotzdem gehen wir leer aus“, stellte Jülichs Spielertrainer Michael Hermanns nach dem 1:2 im Lokalderby gegen den Hambacher Spielverein fest. Dass diese Niederlage unglücklich gewesen sei, hatte schon Hambachs Obmann Hans-Theo Görres in seiner Nachbetrachtung erläutert.

Während die Gäste ihre wenigen Möglichkeiten genutzt hatten, war dies den „Zehner“ nicht gelungen. „Wenn wir nun den Türkischen SV schlagen wollen, und das wollen wir, müssten wir eigentlich komplett antreten.“ Doch das ist noch Wunschdenken von Hermanns. Denn im Derby gegen den kleinen HSV verletzte sich noch Kevin Zöller. Er wird am Ostermontag ebenso nicht zur Verfügung stehen wie Giovanni Ascione oder Alfred Gase.

„Es ist bitter, aber mir gehen im Moment die Leute aus. Wir pfeifen quasi auf dem letzten Loch.“ Und nun, so sagt es der Jülicher Spielertrainer, kämen die Wochen der Wahrheit. Zuerst der Türkische SV Düren, dann das Spiel gegen den FC Rurdorf, dann die 90 Minuten mit dem VfVuJ Winden.

Was den Jülichern im Moment fehlt, so stellten nun auch die rund 100 Zuschauer gegen Hambach fest, ist die Kaltschnäuzigkeit im Torabschluss. Man erspielte sich eine Vielzahl an „Tausendprozentigen “ – Originalton Michael Hermanns –, aber man machte sie nicht. So musste der Gastgeber denn auch nach dem frühen 1:0 in der 5. Spielminute nachlegen. Chancen hatte er zur Genüge. „Wenn wir das 2:0 machen, dann ist die Partie durch“, mutmaßte der Jülicher Trainer, der sich selten über eine Niederlage so geärgert hatte, wie über diese.

Um so schwerer wird es nun gegen den Türkischen SV. Der, so sagt der SCJ-Coach, „sehr schwer zu bespielen ist, robust im Einsatz unterwegs ist und vor allen Dingen torgefährliche Spieler hat“. Unter diesen Umständen sei man denn auch „mit einem Punkt zufrieden.“

Das wollen die Gäste laut Aussage ihres Geschäftsführers Zeki Polat aber vermeiden. „Wir spielen schon um die drei Punkte, wir möchten in Jülich bestehen“, nennt er sein persönliches Ziel. Dafür, so räumt er aber ein, müsse man sich gegenüber dem letzten Spieltag – da kassiert der TSV auf eigenem Platz gegen den SC Merzenich ein 0:1 – um 100 Prozent steigern. „Da fehlten einfach viele Dinge, vor allen die Zielstrebigkeit nach vorne“, umschreibt Polat ein Manko.

In personeller Hinsicht haben die Gäste keine Not. Alle Akteure stehen zur Verfügung. „Es kommen die aber zum Einsatz, die das Ding gegen Merzenich vergeigten“, fordert Polat eine Rehabilitation. Die aber fordert auch Hermanns ein. „Denn wir sollten alles daransetzen, die Punkte im eigenen Stadion zu behalten. Auch wenn es verdammt schwer wird.“

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