Jülich - Jülichs Trainer ärgert sich über die arrogante Spielweise

Jülichs Trainer ärgert sich über die arrogante Spielweise

Von: hfs.
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„Zehner“ David Krügermeier (links) im Kampf um den Ball mit Burgwarts Jan Thomas. Foto: Kròl

Jülich. „Wenn man so spielt, kann man nicht gewinnen. Mit Arroganz erkämpft man sich keine Punkte, schon gar keine Heimsiege.“ Nach dem 1:2 gegen Germania Burgwart war Jülichs Trainer Michael Hermanns sauer.

Schon im Vorgriff auf die Partie hatte ihn eine Art Vorahnung beschlichen. Denn die „Zehner“ hatten, so sagte ihr Coach, sehr schlecht trainiert. Zudem hatte sich Besim Hoti schwer verletzt, würde Wochen ausfallen. „Einen solch wichtigen Spieler können wir nicht ersetzen“, ahnte Hermanns vor dem Anpfiff.

Als dann auch noch zur Pause Giovanni Ascione verletzt ausschied, war es um den Auftritt des SCJ geschehen. „Wir führten verdient mit 1:0, hatten aber durchaus die Chancen, zwei oder drei weitere Tore zu machen.“ Aber diese Möglichkeiten wurden vergeigt. So kam es, wie es im Fußball kommen muss. Man baute den Gegner auf. „Man merkte Burgwart an, dass sie um den Klassenerhalt kämpfen. Sie investierten Leidenschaft in ihr Spiel. Wir spielen um die goldene Ananas, sind entsprechend aufgetreten“, ärgerte sich Hermanns, der selbst die Fußballschuhe anziehen musste mangels Ersatzleute.

So war in seinen Augen nicht nur der Ausgleichstreffer (66.) verdient, auch das 1:2 in der 70. Minute. „Mit zwei langen Bällen hat uns der Gast überrascht. Das darf einfach nicht passieren“, meckerte der Jülicher Trainer, der froh war, dass die Gäste sich in der Schlussphase nicht noch cleverer präsentierten. „Die hatten durchaus die Chancen, auf 4:1 davon zu ziehen.“

So blamierte sich Jülich erneut vor den heimischen Fans, die in dieser Saison noch immer auf einen guten Auftritt ihrer Elf warten. Dass Burgwart, und daran gab es keinerlei Zweifel beim Abpfiff, „verdient die Punkte mit nach Hause genommen hat“, bescheinigte Hermanns dem Gegner.

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