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Jülichs letzter Konzernabschluss datiert von 2009

Von: ahw
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Jülich. In Sachen Haushalt 2016 droht der Stadt Jülich eine ähnliche Situation wie im vergangenen Jahr, denn der Abschluss 2013 ist bislang nicht geprüft, informierte Kämmerer Karl-Josef Kohnen die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses auf dessen jüngster Sitzung.

Auch wenn Bürgermeister Axel Fuchs zusagte, dass der Etatentwurf im März eingebracht werde, wird es nach Angaben des Kämmerers doch wenigstens bis Mitte des Jahres dauern, ehe der 2013er Haushalt geprüft und der Etat für das laufende Jahr überhaupt von der Kommunalaufsicht beim Kreis Düren genehmigt werden kann und die Stadt damit ihre volle finanzielle Handlungsfähigkeit gewinnt.

Weiteren Wermut in den Wein der städtischen Finanzwirtschaft goss der CDU-Stadtverordnete Helmut Lohn, der eine weitere Hiobsbotschaft verkündete: Demnach hat die Stadt seit 2009 (!) keinen Konzernabschluss mehr vorgelegt. Das habe zwar bisher nicht zu Problemen oder Nachfragen geführt, versuchte Kämmerer Kohnen die Ausschussmitglieder zu beruhigen, doch berge auch dieser Fakt ein Risiko für die Kommune.

Bei der Haushaltsplanung spielen überdies die Fragezeichen bei der Kreisumlage und den Flüchtlingskosten eine Rolle.

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