Jülichs KiTas sind Bewegungskindergärten

Von: red
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In der KiTa „Sonnenschei
In der KiTa „Sonnenschein” versammelten sich die Vertreter der „Bewegungskindergärten” und kooperierenden Sportvereine im Beisein von Bürgermeister Heinrich Stommel und ließen sich von den Kindern erste Ergebnisse präsentieren. Foto: Graf

Jülich. Gleich fünf städtische Kindertagesstätten sind in dieser Woche als anerkannte Bewegungskindergärten zertifiziert worden. Mit regelmäßigen Bewegungsangeboten und dem Aufbau von Kooperationen zwischen Sportvereinen und Kindertagesstätten soll der Bewegungsarmut von Kindern und deren Folgen entgegen gewirkt werden.

In Jülich erhielten nun fünf städtische Kindertageseinrichtungen die Zertifizierung als anerkannte Bewegungskindergärten durch den Landesportbund. Zu der Feierstunde in der KiTa „Sonnenschein” kamen Bürgermeister Heinrich Stommel, Vertreter der Kitas und der kooperierenden Sportvereine sowie Vertreter von Landes- und Kreissportbund.

Das Projekt „Bewegungskindergärten” hat seinen Ursprung im Projekt „Integration durch Sport”, das unter Federführung der Stadt und gefördert vom Land NRW 20ll begann. Wesentliche Handlungsfelder waren die Analyse des Sportangebotes in Jülich, der Angebote der Jülicher Sportvereine insbesondere für und von Migrantinnen und Migranten und die Strukturierung der Bewegungsforderung in Jülich. So wird in einer vierjährigen Pilotphase ein Sportcheck aller Schüler/innen des zweiten und des vierten Schuljahres erfolgen. Auf dieser Grundlage können Empfehlungen für eine gezielte sportliche Förderung sowohl für Kinder mit Defiziten als auch mit besonderen Talenten gegeben werden.

Mit dem Projekt „Bewegungskindergärten” setzt die Stadt nun noch früher an. Schon bei den Jüngsten soll die Bewegung in den Alltag ganz selbstverständlich integriert werden. Das Projekt von Landessportbund und Sportjugend NRW soll Sportvereine und Kindergärten ermutigen, sowohl die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern zu unterstützen, als auch der Bewegungsarmut und Bewegungslosigkeit von Vorschulkindern gemeinsam entgegenzuwirken. Von der Kooperation profitieren Kindergarten und Sportverein gleichermaßen.

In fünf städtischen Kindergärten haben neun Erzieherinnen an der Qualifizierungsmaßnahme teilgenommen. Das Thema Bewegung ist der Stadt Jülich so wichtig, dass die Fortbildungsmittel schwerpunktmäßig in diesem Bereich eingesetzt wurden. Durchgeführt wurde die Qualifizierungsmaßnahme vom Kreissportbund, dessen Vertreter dem Bürgermeister ebenso dankte wie dem Geschäftsführer Wolfgang Schmitz für die besonders positive Zusammenarbeit und dem stellvertretenden Vorsitzenden Willi Gehlen, der die Stadt seit vielen Jahren fachkundig berät.

Im Rahmen des Projektes ist jede Kita mit einem Sportverein eine Kooperation eingegangen. Den Vertretern dieser Vereine wurde für ihr Engagement gedankt. Der FC Kirchberg kooperiert mit der KiTa „Grünschnäbel”, der Jülicher Turnverein mit der KiTa „Sonnenschein”, Viktoria Koslar mit der KiTa „Unterm Regenbogen”, Germania Lich-Steinstraß mit der KiTa „Rappelkiste” und Frankonia Broich mit der KiTa „Purzelbaum”. Sowohl Kindergarten als auch Vereinsheim erhalten ein dekoratives Schild, das auf die Qualifikation, Zertifizierung und Kooperation hinweist.

„Die Begeisterung der Kinder zeigt deutlich, dass dieses Projekt an der richtigen Stelle ansetzt. Bewegung bei den Jüngsten fest in den Alltag verankern ist eine wichtige Voraussetzung für die körperliche wie die persönliche Entwicklung. Ich bin ich sicher, dass dieses Projekt für alle Seiten ein Gewinn sein wird, vor allem für unsere Kinder”, so Stommel.
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