Jülich - „Jülichs Jugend zeigt Zivilcourage“

„Jülichs Jugend zeigt Zivilcourage“

Von: Kr
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Mit einem Hiphop überraschten die Jugendlichen ihre Zuschauer beim Aktionstag „Zivilcourage“. Foto: Kròl

Jülich. „Wo sind die Helden? Schau nach links und schau nach rechts und nicht nur auf Dich selbst“, rappte Ali B., bei den meisten Kindern und Jugendlichen im Jülicher Stadtgebiet besser bekannt als Tobias Storms vom B. Haus in Jülich.

Er gehört ebenso wie seine Kolleginnen und Kollegen Sascha Römer vom Jugendtreff Roncalli-Haus, Sarah Böhnke vom städtischen Jugendheim, Nadja Veger von der mobilen offenen Jugendarbeit und Streetworkerin Karin Heuter der Jülich AG an wie der Sozialdienst Katholischer Frauen, vertreten durch Pia Leifeld, Sabine Heck vom FAW, Schulseelsorger Ralf Lövenich, Straßenpolizist Norbert Hermanns und Lisa Fasel-Rüdebusch, die das Amt für Familie, Generationen und Integration der Stadt Jülich vertritt.

Mit dabei ist auch die Lotsenstelle des Sozialwerks Dürener Christen. Sie alle, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, treffen sich seit rund zehn Jahren regelmäßig in dieser AG, um gemeinsam Probleme zu erörtern und Aktionen vorzubereiten.

Nun stand wieder ein solcher Aktionstag an. Aus gegebenem Anlass, denn immer wieder ist in den Medien von Gewaltanwendung die Rede, bei der andere nur wegschauen, stand die Zivilcourage im Mittelpunkt. „Jülichs Jugend zeigt Zivilcourage“, war dann auch das Motto dieses Aktionstages auf dem Jülicher Marktplatz, bei dem die Erwachsenen ebenso gefordert waren, wie die Jugend.

Nachdem Straßenpolizist Norbert Hermanns die Akteure begrüßt hatte, ging es auch gleich los. Die Jugendlichen des B. Haus hatten sich in einer Tanzgruppe unter dem Motto „Dance for Fun“ zusammengefunden und überraschten die Zuschauer mit einer kleinen Theaterszene und einem Hiphop.

Auch an den Ständen drehte sich alles um die Zivilcourage. Tipps, wie man mit Gewalt umgeht, wann und wie man eingreift, hatte Norbert Hermanns bereit. Ein Film verdeutlichte dies ebenfalls.

Helden gesucht, hieß es an einem der Stände an dem sich die Jugendlichen als Superman fotografieren lassen oder selbst Bildergeschichten pro konnten. Für den Spaß und damit es alles etwas locker wurde, stand ein Lebendkicker bereit, und natürlich war für ganz geringes Entgelt auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Als stellvertretende Bürgermeisterin richtete Margret Esser-Faber ein Grußwort an die Jugendlichen. Sie zeigte sich sehr beeindruckt von dem, was hier geschaffen wurde und freute sich so viele Menschen, Alt und Jung gleichermaßen auf dem Marktplatz zu sehen. Mit einem Infostand ebenfalls vertreten war der Weiße Ring.

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