Jülichs Handballjugend macht Kreismeisterschaft perfekt

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Jülich. Das Geschehen in der Gillesbachtalsporthalle des BTB wird den Jülicher Handballern wohl lange in Erinnerung bleiben. Dabei werden mit Sicherheit die positiven Seiten des Spiels überwiegen. Das Hinspiel um die Kreismeisterschaft im heimischen Schulzentrum endete für die Jungs vom Jülicher TV mit 33:22.

Wer nun dachte, der beruhigende Vorsprung wird sich mit einer ähnlichen Leistung sicherlich in Burtscheid verteidigen lassen, der hatte offensichtlich die Rechnung ohne den Schiedsrichter gemacht, der von Aachener Seite gestellt wurde.

Die Partie wurde anfänglich abwechslungsreich gestaltet, so dass sich keine der Mannschaften einen wesentlichen Vorteil erspielen konnte. Mit fortlaufender Spieldauer vernachlässigten die jungen Herzogstädter allerdings ihre Abwehrarbeit. Die Folge war ein Vier-Tore-Vorsprung der Aachener, der bis zur Pause auf 17:12 ausgebaut werden konnte.

Nicht unerwähnt sollte hier bleiben, dass Gleiches nicht immer gleich war in den Entscheidungen des Schiedsrichters, wie von Jülicher Seite moniert wurde. Viele Zeitstrafen mussten die JTVler hinnehmen, während die BTBler für gleiche Vergehen unbestraft blieben, wie berichtet wird.

Diese Entscheidungen brachten Unruhe und überflüssige verbale Auseinandersetzungen unter den Spielern und Trainern mit sich. Selbst in der Halbzeit schreckte der Schiedsrichter vor Kartenspielen nicht zurück und gab einem Jülicher Spieler noch eine Zwei-Minuten-Strafe mit auf dem Weg.

Nach der Pause wurde das Spiel von beiden Seiten wieder an der Grenze des Erlaubten geführt. Leidtragende waren wieder nur die Spieler der Herzogstädter, die nunmehr eine Rote Karte erhielten.

Bei der anschließenden großen Aufregung und den weiterhin fragwürdigen Entscheidungen des Schiris eskalierte die Situation abermals und eine zweite rote Karte für die JTVler wurde verteilt. In den letzten Minuten wurde seitens der Aachener eine Manndeckung gespielt, die aufgrund der Ausführungsbestimmungen im Jugendbereich überhaupt nicht erlaubt ist. Auch hier griff der Schiedsrichter nicht ein und ließ das Spiel weiterlaufen. Mit dem nun letzten Aufgebot sicherten die Jülicher sich aber letztendlich den Titel. Das Spiel endete mit 36:26 für den BTB.

In der Aufrechnung beider Spiele hatten die Jungs aus Jülich ein Tor Vorsprung erspielt, was zum Titel Kreismeister reichte. Die Moral und der unbedingte Zusammenhalt in der Mannschaft von Alex Struth haben es letztendlich geschafft, den Titel nach Jülich zu holen.
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