Jülicher Stornetic GmbH arbeitet an Energiespeichersystemen

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Dr. Rainer vor dem Esche (r.), Geschäftsführer der Stornetic GmbH, und Dieter Lorenzen, Direktor Marketing und Vertrieb im Energiespeicher, sind vor einem Speichermodul zu sehen. Foto: Stornetic

Jülich. In Zeiten der Energiewende erweist sich die Energiespeicherung als potenzieller Wachstumsmarkt. Storenetic ist als neues Technologieunternehmen zur Entwicklung und Vermarktung von Energiespeichern Ende August in Jülich gegründet worden. Stornetic soll den Technologiestandort Jülich um eine treibende Kraft bereichern.

Die neue Firma entwickelt und vermarktet innovative Rotationsmaschinen zur Energiespeicherung. Auf dem wachsenden Markt für dezentrale Speicherlösungen besetzt das neue Unternehmen auf diese Weise eine Schlüsselposition.

„Mit unseren innovativen Maschinen können Kunden elektrische Energie in Rotationsenergie umwandeln und so speichern“, erklärt Geschäftsführer Dr. Rainer vor dem Esche. „Unsere Systeme können überall dort zum Einsatz kommen, wo elektrische Energie zurückgewonnen oder vorgehalten werden soll.

Zielkunden sind Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreiber sowie Industriekunden, die an Energierückgewinnung interessiert sind. Das sind beispielsweise Stahlwerke, Kranbetreiber oder Kunden aus dem Bereich des Schienenverkehrs. Wir sehen für transportable, dezentrale Speicherlösungen einen stark wachsenden Markt.“

Der Energiespeicher von Storenetic kann elektrische Energie in mechanische Rotationsenergie umwandeln. Dafür wird ein Zylinder aus Carbon durch einen Elektromotor auf eine sehr hohe Drehzahl beschleunigt. Die Energie ist dann als Rotationsenergie gespeichert.

Zur Rückgewinnung der elektrischen Energie fungiert der Motor als Generator und erzeugt durch das Abbremsen des Rotors elektrischen Strom.

Derzeit sind Geschäftsführer Dr. Rainer vor dem Esche und Vertriebsleiter Dieter Lorenzen damit beschäftigt, die Entwicklung der Speichermodule bis zur Serienreife voranzutreiben bzw. erste Prototypen ausführlichen Testläufen zu unterziehen. Parallel zur Entwicklungsarbeit sind inzwischen Förderanträge für das Projekt auf den Weg gebracht worden.

Pilotanlage ist in der Mache

Die ersten Systeme sollen Mitte 2014 in Betrieb gehen. Anschließend ist in der Herzogstadt auch eine eigene Fertigung im großen Maßstab geplant.

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