Jülich - Jülicher Spendenaktion sichert das Mahl der Alleinstehenden

Jülicher Spendenaktion sichert das Mahl der Alleinstehenden

Von: ma.ho
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Gerd Wolff, Heike Oberwetter und Christiane Frauenrath unterstützen Heinz Frankens „Weihnachtsmahl“-Aktion ebenso wie Stefanie Schagen-Vosswinkel (v.l) und viele andere, die ein Herz für die Allenstehenden haben. Foto: Horrig

Jülich. Seit vielen Jahren gilt die Feier für Alleinstehende zu Heiligabend in Jülich als lieb gewonnene Tradition. Ehrenamtler organisieren dieses Fest, wobei das Weihnachtsessen, gesponsert und hergerichtet vom Jülicher Metzgermeister Heinz Franken, natürlich nicht fehlen darf.

Für Franken begann Weihnachten immer erst dann, wenn die Besucher glücklich und zufrieden am Festmahl saßen. Nachdem der Metzgermeister 2014 in den wohlverdienten Ruhestand gegangen war, ließ ihn der Gedanke nicht mehr los: „Was wird nun aus dem Weihnachtsessen?“ Er überlegte allerdings nicht lange, sondern rief eine jährliche Spendenaktion ins Leben, damit er zur Weihnachtsfeier das Weihnachtsessen weiter herrichten konnte.

Die meisten der Besucher freuen sich schon das ganze Jahr auf dieses Essen, das durch die großzügigen Spenden aus der Bevölkerung und zahlreicher Jülicher Firmen gesichert wurden.

Auch in diesem Jahr startete Heinz Franken seine Spendenaktion, wiederum unterstützt von Gerd Wolff, 2. Brudermeister der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Mersch/Pattern, der „Troika“ der Metzgerei Schagen Stefanie Schagen-Vosswinkel, Christiane Frauenrath und Heike Oberwetter, der Metzgerei Claßen, der Metzgerei Lowis, Figaro Klaus und dem Kirchenchor St. Agatha Mersch. Viele hörten von der Aktion „Heinz Franken kocht” und zögerten nicht lange, so dass die Spendenliste anwuchs.

Das stolze Ergebnis übertraf alle Erwartungen. In diesen Tagen wurde die Spendenmarke von über 2000 Euro erreicht. „Die Freude derjenigen zu sehen, die nicht mit ihrer Familie und ihren Freunden Weihnachten feiern können“ – das ist für den Metzgermeister Heiligabend. Ein ganz großer Dank aller Aktionsbeteiligten ging an die Spender sowie die Einzelpersonen, die ihren Obolus für einen guten Zweck dazugaben.

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